"E-Mails sind unstrukturiert" Investory.io bringt Investoren auf den aktuellen Stand

Die Digitalisierung macht derzeit vor keiner Branche mehr halt, auch nicht vor der Beziehung zwischen Investoren und Start-ups. Mit dem österreichischen Start-up soll die Kommunikation zwischen den beiden Parteien so einfach wie noch nie werden.
Investory.io bringt Investoren auf den aktuellen Stand

Die Digitalisierung macht derzeit vor keiner Branche mehr halt, auch nicht vor der Beziehung zwischen Investoren und Start-ups. Mit dem österreichischen Start-up investory.io soll die Kommunikation so einfach wie noch nie werden. “Mit Hilfe der Plattform tauschen sich die internen Netzwerke ähnlich aus wie auf bestehenden sozialen Netzwerken,” sagt Gründer Florian Tausend. investory.io funktioniert überall und gibt innerhalb einer kurzen Zeit eine Übersicht zur aktuellen Unternehmensentwicklung für Investoren. Auf der anderen Seite können Unternehmer unabhängig die Daten entsprechend pflegen.

Das Start-ups hat seinen Sitz in Dornbirn, denn bisher wird das Start-up vom österreichischen Inkubator Speedstartstudio rund um Michael Breidenbrücker unterstützt. Für September ist allerdings eine größere Fundingrunde geplant. Hinter dem Unternehmen stehen die Gründer Ferenc Fekete und Florian Tausend. Das Start-up finanziert sich über eine monatliche Nutzungsgebühr. “Je nach Start-up bzw. Fond ist diese angepasst. Die Gebühren sind vergleichsweise niedrig und der Nutzen für alle Beteiligten enorm. Zudem kann man mit einem monatlich, wiederkehrenden Umsatz einfach besser planen”.

“E-Mails sind unstrukturiert”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht investory-Gründer Florian Tausend über zu langsame Feedbackloops, individuelle Newsfeeds und das Investoren – Unternehmer Verhältnis.

Welches Problem wollen Sie mit Investory.io lösen?
Man muss sich vorstellen: im Jahr 2016 gibt es mehr Investoren und Start-ups als je zuvor in der Geschichte, aber keine simple und strukturierte Kommunikationsplattform für den Austausch zwischen beiden Parteien. E-Mails sind unstrukturiert, Pdfs lassen sich nicht durchsuchen, KPIs sind nicht sequentiell und konsistent, Verträge/Pitches veraltet und Feedbackloops generell sehr langsam.

Wer sind Ihre Konkurrenten?
Es gibt ein paar wenige Konkurrenten in den Vereinigten Staaten. Nichts desto trotz ist unser System einzigartig, da Shareholder Updates bequem über einen individuellen Newsfeed angezeigt werden. So sind alle Investoren auf dem aktuellen Stand, und der Unternehmer hat minimalen Aufwand um seine Updates zu erstellen. Wir haben uns darauf spezialisiert.

Wo steht Investory.io in einem Jahr?
Wir sind noch ein sehr junges Start-up und haben vor knapp sechs Monaten mit unserer Arbeit begonnen. In einem Jahr wollen wir den Start-up-Markt im DACH-Raum mit unserem Konzept überzeugt haben. Anschließend kommt die Internationalisierung und die Eroberung von weiteren Märkten mit Investoren – Unternehmer-Verhältnis.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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