Accelerator rund um Mobilität Autobauer Daimler startet Startup Autobahn

In enger Kooperation mit dem US-Accelerator Plug and Play startet der Autobauer Daimler den Accelerator Startup Autobahn. Start-ups können sich bis zum 15. Juni für den autonahen Brutkasten, der in Stuttgart residiert, bewerben. Thematisch ist alles rund um die "Zukunft der Mobilität" gefragt.
Autobauer Daimler startet Startup Autobahn

Auch der deutsche Autobauer Daimler, der seit einigen Jahren im größeren Stil in Start-up investiert, springt auf den Accelerator-Zug auf und ruft den Brutkasten Startup Autobahn (der Name allein ist dabei schon Gold wert) ins Leben – und zwar gemeinsam mit dem US-Accelerator Plug and Play, der Universität Stuttgart und dem Forschungscampus ARENA2036. Plug and Play arbeitet damit nun mit dem Medienhaus Springer, dem Flugkonzern Lufthansa und Daimler zusammen.

Start-ups können sich bis zum 15. Juni für den autonahen Brutkasten Startup Autobahn, der in Stuttgart residiert, bewerben. Das Startup Autobahn-Team interessiert sich vor allem für hardwareorientierte Projekte. Thematisch ist alles rund um die “Zukunft der Mobilität” gefragt. Auf der Website sind Themen wie “IoT, Produktionstechnik, Logistik, ortsbasierte Services, Cyber Security, Biometrie, natürliche Sprachverarbeitung, Prozessoptimierung, Kundenerlebnis und Predictive Analytics” genannt.

Das Programm startet dann im September und dauert zwischen drei und sechs Monaten (nach der ersten Runde ist eine Verlängerung im Silicon Vallay möglich). Die Anschubfinanzierung richtet sich nach dem “Reifegrad” der Start-ups. Möglich sind etwas 25.000 Euro für 5 % der der Firmenanteile oder individuelle Vereinbarungen bei älteren Unternehmen. Geführt wird das Programm von der Plug & Play Germany GmbH, die in Berlin beheimatet ist.

Passend zum Thema: “Über 25 Accelerator-Programme, die jeder kennen sollte” und “Corporate-Inkubatoren und -Accelerator – die Übersicht“.

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Foto: Frank Gaertner / Shutterstock.com

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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