"Stärker als der Markt" Hitmeister wächst auf 43 Millionen Euro Umsatz

"Eines unserer maßgeblichen Ziele ist es, mindestens dreimal stärker als der Markt zu wachsen", sagt Gerald Schönbucher, Geschäftsführer von Hitmeister. "Diese Vorgabe haben wir im vergangenen Jahr erreicht und wir werden diesen Trend auch in Zukunft fortsetzen."
Hitmeister wächst auf 43 Millionen Euro Umsatz

Der Kölner Marktplatz Hitmeister erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 43 Millionen Euro – was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 45 % (2014: 29,5 Millionen) bedeutet. “Die Anzahl der Hitmeister-Kunden stieg um knapp ein Drittel von 1,98 in 2014 auf 2,6 Millionen in 2015. Monatlich hat die Webseite aktuell rund 2,5 Millionen Besucher. Die Zahl der Händler und Lieferanten erhöhte sich von 4.950 auf 5.500″, teilt das Start-up mit. Die wachstumsstärksten Kategorien bei Hitmeister sind die Sparten Kleidung & Accessoires, Möbel & Wohnen sowie Garten & Baumarkt.

Ursprünglich plante das Unternehmen, das bereits 2007 an den Start ging, für 2015 einen Umsatz in Höhe von 40 Millionen Euro – siehe “Hitmeister setzt auf ‘solides und nachhaltiges Wachstum’“. “Eines unserer maßgeblichen Ziele ist es, mindestens dreimal stärker als der Markt zu wachsen”, sagt Gerald Schönbucher, Geschäftsführer von Hitmeister. “Diese Vorgabe haben wir im vergangenen Jahr erreicht und wir werden diesen Trend auch in Zukunft fortsetzen.”

Passend zum Thema: “Wie Hitmeister sich gegen amazon und eBay behaupten will

Hausbesuch bei Hitmeister

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ds-Haus- und Hoffotograf Andreas Lukoschek durfte sich beim Kölner Marktplatz Hitmeister bereits 2012 einmal ganz genau umsehen. Er fand zahlreiche kryptische Schilder, kleine Bälle und Fortuna-Köln-Fanutensilien. Einige Eindrücke gibt es in unserer kleinen Fotogalerie.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  • http://www.mountunity.com John-Kevin O´ Callaghan

    Der genannte Umsatz ist nicht ganz richtig. Der genannte Wert ( =>43 Millionen Euro Umastz) ist der gesamte Umsatz, der von den einzelnen Marktplatzteilnehmer erwirtschaftet wurde. Hitmeister ist ja kein klassischer Online-Shop. Hitmeister verdient an Provisionen. Die 43 Millionen Euro Umsatz sind demnach die Bemessungsgrundlage für die Ermittlung des tatsächlichen Umsatzes.

    • Gerald Schönbucher

      Hi John-Kevin, das ist leider nicht (mehr) richtig. Wir verkaufen auch im Marktplatzgeschäft seit einigen Jahren auf eigene Rechnung. Der Umsatz ist somit auch in unserer GuV, wir kaufen ja die Ware von unseren Partnern an und verkaufen weiter. Allerdings handelt es sich bei den 43 Mio. € um den Wert vor Returns. Die sind bei uns aber vglw. gering.

  • bsjut

    Für mich einer der echten Hidden Champions der deutschen Internetszene. Umsatzstark, wachstumsstark und allürenfrei.,

  • maruvke

    Als Plattform mit 5000+ Händlern absolut lächerlich. Das sind gerade mal etwas über 8k Umsatz pro Händler. Das deckt ja kaum die Stromkosten, um den Datenfeed aktuell zu halten.

  • BWLer mit klarem Kopf

    Gerald, wie hoch ist denn ungefähr das Rohergebnis in 2014 gewesen?
    In 2013 war das ja 4.077 Tsd. EUR und ihr habt einen Verlust in Höhe von 3.062 Tsd. EUR gemacht (!), so dass der Verlustvortrag von Hitmeister zum 01.01.2014 11.049 Tsd. EUR beträgt.
    Frage in die Runde:
    Macht es betriebswirtschaftlichen Sinn, angesichts solcher Zahlen das bereits im Jahr 2007 gegründete Hitmeister, welches sich selbst als “Pendant zu Amazon” (!) bezeichnet, weiter zu betreiben? Wenn ja, warum? Weil sich vielleicht noch ein naiver Käufer für Hitmeister findet, der sich durch die Größe “Außenumsatz” blenden lässt?
    Erinnert ein wenig an die getgoods AG, nur dass die in anderen Umsatzdimensionen unterwegs waren.

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