Stabwechsel eDarling-Gründer treten ab – Folgueira übernimmt

Die eDarling-Gründer Lukas Brosseder und David Khalil räumen den Chefsessel. Jeronimo Folgueira wird das Start-up künftig gemeinsam mit Michael Schrezenmaier führen. Brosseder und Khalil bleiben noch bis ins erste Quartal des kommenden Jahres bei eDarling operativ an Bord.
eDarling-Gründer treten ab – Folgueira übernimmt

Stabwechsel beim Berliner Start-up Affinitas, dem Unternehmen hinter der Datingbörse eDarling. Lukas Brosseder und David Khalil, die Gründer des Unternehmens, räumen den Chefsessel und übergeben die erfolgreiche Jungfirma Anfang November an Jeronimo Folgueira (siehe unten), zuletzt RTL Gruppe, Bigpoint und Betfair. Folgueira wird das profitable Start-up künftig gemeinsam mit Michael Schrezenmaier (Foto oben: rechts), der seit September 2012 im Unternehmen arbeitet und seit Mai 2013 Teil der Geschäftsführung ist, führen.

ds-Jeronimo-Folgueira

Brosseder und Khalil bleiben noch bis ins erste Quartal des kommenden Jahres bei eDarling operativ an Bord. Gesellschafter des Unternehmens bleibt das Duo ohnehin. “Wir freuen uns sehr Jeronimo für uns gewonnen zu haben. Wir sind überzeugt, dass wir mit Michael und Jeronimo die ideale Mischung aus Kontinuität und frischem Wind für das Unternehmen gefunden haben. Wir gehen so mit einem enorm starken und erfahrenen Managementteam in die kommenden Jahre”, sagt Khalil.

eDarling ging im Mai 2009 an den Start. Im laufenden Jahr will das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 60 Millionen Euro erwirtschaften und erneut schwarze Zahlen schreiben. Zuletzt war das Start-up, das sich vor Jahren ein Saubermann-Image verpasste, in 26 Ländern aktiv. Zu Affinitas gehören neben eDarling noch die Marken Elite Singles und Prestige Singles. Den Ableger Shopaman wickelt das Start-up, das rund 250 Mitarbeiter beschäftigt, dagegen gerade ab. Rocket Internet, die Investitionsbank Berlin-Brandenburg und Holtzbrinck Ventures unterstützen den Datingdienst in der Vergangenheit finanziell. 2013 kaufte das Start-up sich von eHarmony frei, das eigentlich eine Option auf die komplette Übernahme des Unternehmens besaß.

Passend zum Thema: “Die Partnersuche ist eine weitreichende Entscheidung” – 15 Fragen an Lukas Brosseder von eDarling

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

Aktuelle Meldungen

Alle

#Zahlencheck Wimdu: Über 60 Millionen Verlust seit dem Start

Wimdu: Über 60 Millionen Verlust seit dem Start
Montag, 25. Juni 2018 Alexander Hüsing

Nach dem Verkauf von Wimdu an den Ferienwohnungsvermittler Novasol blieb beim airbnb-Wettbewerber kaum ein Stein auf dem anderen. Mit guter Tendenz aus den roten Zahlen: Der Jahresfehlbetrag lag 2016 bei nur noch 3 Millionen Euro (Vorjahr: 11,2 Millionen).

Interview Im Duisburger Hafen legen nun auch Startups an

Im Duisburger Hafen legen nun auch Startups an
Montag, 25. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Unser Programm dauert zwölf Monate, weil wir uns bewusst gegenüber anderen Plattformen abheben wollen. Bei uns geht es darum, die Startups nachhaltig zu fördern. Erfolgreiches Gründen lebt ja nicht vom schnellen Start”, sagt Peter Trapp, Geschäftsführer des startport.

#DealMonitor Takeaway kauft Foodarena – und alle Deals des Tages

Takeaway kauft Foodarena – und alle Deals des Tages
Freitag, 22. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (22. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Delivery Hero etwa verkauft seinen Schweizer Ableger an Takeaway.com.

15 Fragen an Dirk Owerfeldt Gründen? Selbstverantwortung! Selbstverwirklichung!

Gründen? Selbstverantwortung! Selbstverwirklichung!
Freitag, 22. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Im Firmen-Marketing ist PR sehr wichtig. Doch was nutzt der bekannteste Name, wenn das Unternehmen am Markt scheitert? Deshalb sind im B2B-Bereich vor allem ein gutes, ausgefeiltes Produkt und professioneller Service essenziell”, sagt Dirk Owerfeldt, Gründer von Gastrofix.

#DealMonitor Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages

Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages
Donnerstag, 21. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (21. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Baze sammelt Kapital ein. Zudem bekommt talpasolutions 1,5 Millionen.

#Zahlencheck Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen

Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

Der Lesara-Jahresabschluss für 2016 ist da! Der Zahlensalat um das Startup wird dadurch nur noch schlimmer. Der Rohertrag des Unternehmens lag damals bei 24,7 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2015 ein Wachstum in Höhe von 254 %.

App für den Schulalltag Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit

Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

“In den vergangenen Monaten haben wir unser Geschäftsmodell sukzessive weiterentwickelt. Inzwischen nutzen wir die Datentiefe, um Angebote zur Berufs- und Ausbildungsorientierung zielgenauer an interessierte Schülern zu adressieren”, sagt Mitgründer Danny Roller.

#DealMonitor 16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages

16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages
Mittwoch, 20. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (20. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Das Stuttgarter Startup VirtualQ sammelt Millionensumme ein.

#Zahlencheck Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen

Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

Wir werfen einen Blick in den Jahresabschluss der Startup-Bank N26 für das Jahr 2016. Demnach lag der Jahresfehlbetrag des Startups vor zwei Jahren bei 14,7 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahr (4,7 Millionen) ein Plus von 214,1 %. Das Wachstum auf zuletzt 1 Millionen Kunden dürfte somit teuer erkauft sein.

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Die Idee zu Eversports wurde geboren, als ich in Klagenfurt, durch Recherche erfahren habe, wie viel die Stadt an Sportaktivitäten zu bieten hat. Gleichzeitig habe ich jedoch gemerkt, dass nur Wenige von dieser Vielfalt wissen”, sagt Mitgründer Hanno Lippitsch.