Start-ups stehen fest Der Next Media Accelerator startet in die erste Runde

Der Next Media Accelerator, Hamburgs neuer Accelerator für 'mediennahe Start-ups' hat jetzt die drei Start-ups ausgewählt, die die erste halbjährliche 'Rundum-Förderung' bekommen werden. Wir stellen die 3 'Auserwählten', die ab jetzt in den Accelerator gehen, hier vor.
Der Next Media Accelerator startet in die erste Runde

Seit Mai 2015 arbeitet das Team des Next Media Accelerators (NMA) an der Konzeption, der Auswahl der Start-ups und der Suche nach den Mentoren. deutsche-startups.de stellte den neuen Accelerator in Hamburg bereits vor: next media accelerator startet in Hamburg .

Erst vor kurzem gab der NMA auch seine Investoren bekannt: “Dazu zählen unter anderem die Gruner + Jahr GmbH & Co. KG, die Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, die Libri GmbH, die Weischer.Media GmbH & Co. KG und die 2 Welten Investment GmbH (alle Hamburg) sowie die medien holding:nord gmbH (Flensburg)”. Und: Springer!

Jetzt geht’s in die erste halbjährliche Praxisrunde. Meinolf Ellers, CMO: “Es war eine spannende Reise bis hierhin. Wir sind stolz auf das, was wir bislang geschafft haben und fühlen uns in unserer Herangehensweise bestätigt. Es war ein langer Weg, aber jetzt fängt es erst richtig an.”

Das Auswahlverfahren für der Start-ups war hart. Jenni Schwanenberg, Program Manager des NMA: “Wir haben viele Bewerber gesehen, die eher Agenturgeschäfte aufbauen, das ist aus unserer Investorenperspektive wenig interessant.

Bei der Auswahl der Startups haben wir also als erstes darauf geachtet, dass die Lösungen skalierbar sind, also eine technologische Basis haben. In so einer frühen Phase kann man ansonsten quasi nur auf Team Diligence setzen. Alle 3 ausgewählten Start-ups konnten uns beweisen, dass sie als Team gut funktionieren und schnell in der Umsetzung neuer Ideen sind.

Es ist toll, dass wir drei völlig unterschiedliche Teams haben. Ich hoffe, dass dadurch klarer wird, wie breit wir eigentlich aufgestellt sind. Alle Teams ziehen großen Mehrwert aus unserem Netzwerk und können darüber hinaus in verschiedenen Bereichen voneinander lernen.”

Und diese 3 Start-ups haben das Rennen für die erste Accelerator-Runde gemacht:

AdTriba

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Die Technologie von AdTriba verbessert die Online-Marketing-Kampagnen von kleinen und mittelständischen Unternehmen. AdTriba bietet ein sehr einfach einsetzbares Produkt an, das den Weg von der Produktsuche bis zur Kaufentscheidung des Nutzers trackt.

Durch ihren innovativen Ansatz sind sie genauer als bisherige Tools und lassen sich von jedem Unternehmen einfach integrieren. Die Vision hinter AdTriba ist es, das Standard-Tool bei der Bewertung von Online-Marketing-Performance Kampagnen zu werden.

AdTriba hat seinen Sitz in Hamburg und wurde von János Moldvay, CEO und Co-Founder Ludwig Ostrowski, CTO gegründet.

Jenni Schwanenberg begründet die Entscheidung für AdTriba: “Big Data ist immer ein spannendes Thema, das aber bislang fast nur von großen Unternehmen und Experten angefasst wird. AdTriba gibt mit seinem Produkt auch kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, Einblicke in die User Journeys zu bekommen und so ihre Ausgaben fürs Online Marketing zu optimieren. Wir fanden die Idee sehr spannend, da die Reise eines Nutzers durchs Web für Content-Anbieter sehr wichtig ist.”

spectrm

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spectrm bringt Lesern jede Form von Journalismus und Bloginhalten direkt in ihre meist genutzte App: WhatsApp. Um ihre Lieblingsautoren zu abonnieren, senden die Leser einfach dessen Namen an die 0162 – 350 36 03 und werden benachrichtigt, sobald ein neuer Artikel veröffentlicht wird.

Verlagen ermöglicht es spectrm, dass Leser auch Themen abonnieren können. Conversion Rates von über 80 Prozent zeigen, dass die Leser den Dienst schätzen.

Die in Berlin beheimateten Gründer von spectrm sind Max Koziolek, CEO, Manfred Stellenberg, CTO und Jendrik Höft, CPO.

Jenni Schwanenberg: “spectrm habe ich im Mai schon mal getroffen, damals war ihre Idee noch sehr viel fokussierter auf den Autor als Marke. Ein Format, an das ich überhaupt nicht glaube. Bis zu ihrer Bewerbung im Juli haben sie schon gezeigt, wie schnell sie Wichtiges verändern können, das hat uns imponiert.”

Spotgun

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Spotgun ist eine interaktive Second Screen App, mit der die Werbepause für die TV-Zuschauer zum Live-Spiel wird. Durch den Einsatz einer Spoterkennungs-Software weiß die App in Echtzeit, welcher Inhalt im TV ausgestrahlt wird.

Nutzer bekommen entsprechend Quizfragen gestellt, mit denen er sich Prämien erspielen kann. Unternehmen wird damit die Chance gegeben, ihren Inhalten über die Fernsehwerbung hinaus mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen und wertvolle Informationen über ihr Publikum zu gewinnen.

Aus Stuttgart werden Philipp Rottmann, CEO, Dominic Herr, CFO, Jürgen Gomeringer, COO, und Thomas Kekeisen, CTO in den Accelerator einziehen.

Jenni Schwanenberg dazu: “Bei Spotguns Thema war ich zuerst skeptisch. Ich habe ja selbst seit fünf Jahren keinen Fernseher mehr. Aber eine Recherche der Marktzahlen hat bereits gezeigt, wie groß das Potential ist. Der Bedarf der Werber, First und Second Screen zu synchronisieren, ist riesig.”

Übrigens: Der nächste Durchgang des NMA startet am 1. März 2016. Da noch Ressourcen vorhanden sind, können sich ‘mediennahe’ Start-ups auch gern zwischendurch bewerben.

Elke Fleing aus Hamburg liefert Texte aller Art, redaktionellen Content und Kommunikations-Konzepte. Sie gibt Seminare, hält Vorträge und coacht Unternehmen. Bei deutsche-startups.de widmet sie sich vor allem Themen und Tools, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen.



  1. Helena

    Spotgun versucht also genau das zu machen, was TVSMILES schon seit 2 Jahren macht? Cool!

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