StartTourismUP! Tourismus-Startups: Holt Euch 100.000 Euro Preisgeld

StartTourismUP! richtet sich an Start-ups aus dem Tourismus-Segment. Start-ups und kreative Köpfe mit innovativen Ideen auf dem Weg zum Start-up, sind aufgerufen ihre "herausragend kreativen digitalen Lösungen für den boomenden Tourismus der Hauptstadt einzureichen".
Tourismus-Startups: Holt Euch 100.000 Euro Preisgeld

Berlins Wirtschaft fusst unter anderem auf Tourismus und der boomenden Digitalwirtschaft. Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft lobt nun mit StartTourismUP! einen neuen Wettbewerb aus, der beide Welten zusammenbringen und fördern soll. Gefragt sind “digitale Lösungen für den Berliner Tourismus”. Die besten Ergebnisse werden mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 100.000 Euro und einem Förderpaket des Axel Springer Plug and Play Accelerator prämiert. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin.

“Der Berliner Tourismus boomt – und ist in einem stetigen, dynamischen Wandel. Das aktuelle und künftige Wachstum wird dabei vor allem durch internationale Gäste generiert. Hier entstehen große Innovationspotentiale und eine enorme Chance, diese für kreative Konzepte nutzbar zu machen. Die Nutzergewohnheiten internationaler Gäste aus den neuen Wachstumsmärkten unter die Lupe zu nehmen und daraus Digitalisierungspotentiale abzuleiten, ist ein vielversprechender Weg. Außerdem: Die Konkurrenz in London oder Paris schläft nicht. Ich möchte, dass Berlin als erstes die besten digitalen Tourismus-Lösungen vorzeigt und im Wettbewerb um die meisten Besucher einsetzt”, sagt Yzer.

“Besser kopiert zu werden, als kopieren zu müssen”

ds-Senatorin-Cornelia-YzerIm Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin, zudem über die Berliner Wirtschaftspolitik, Tourismustrends und richtigen Impulse.

Wer darf sich bewerben und welche Bedingungen sind an den Gewinn des Wettbewerbs gebunden?
Junge Start-ups mit einem Jahresumsatz von maximal einer Millionen Euro und kreative Köpfe mit innovativen Ideen auf dem Weg zum Start-up, sind aufgerufen ihre herausragend kreativen digitalen Lösungen für den boomenden Tourismus der Hauptstadt einzureichen. Die drei besten Ideen prämiert im Anschluss an die Bewerbungs- und Nominierungsphase eine hochkarätige Jury aus der Digital- und Tourismuswirtschaft. Sie erhalten einerseits individuelle Förderpakete des Axel Springer Accelerators Plug and Play. Andererseits loben wir Preisgelder in Höhe von insgesamt 100.000 EUR aus, die umsetzungsbezogen an die Gewinner ausgezahlt werden. Die Rechte an den Ideen bleiben dabei komplett bei den Entwicklerteams.“

Sind weitere Wettbewerbe in anderen Branchen für Berlin geplant?
Die Förderung der Kreativ- und Informationswirtschaft ist eines der Hauptziele der Berliner Wirtschaftspolitik. Wir möchten die innovativsten Unternehmen und besten Ideen finden und fördern. Die bestehende Wettbewerbsreihe „”Berlin – Made to Create” der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung setzt hier wichtige Akzente. In über 20 Wettbewerben in Kategorien wie WearableIT, FashionTech, Evolving Books, Serious Games, Visual Effects oder Open Source haben wir über 1.5000 Bewerbungen erhalten. Weitere Wettbewerbe werden seit Herbst 2014 über die landeseigene Plattform www.crowdfunding-berlin.com im Bereich Technologie, Medien und Design durchgeführt. Doch das ist noch nicht alles: Bis Ende des Jahres 2015 startet wir einen Aufruf zu innovativen Hardware/Maker-Lösungen.“

Sollen die Lösungen, die bei StartTourismUP! prämiert werden auch in anderen Städten nutzbar gemacht werden?
Im Vordergrund steht für uns, Mehrwert für den Berliner Tourismus zu schaffen. Da Berlins Tourismustrends jedoch internationale Entwicklungen widerspiegeln, können innovative Lösungen mit fundiertem Geschäftsmodell auch in anderen Metropolen oder Regionen marktfähig sein. Sollte ein Konzept so erfolgreich sein, dass es aus Berlin heraus expandieren kann, freut uns dies natürlich, weil es zeigt, dass wir die richtigen Impulse gesetzt haben. Besser kopiert zu werden, als kopieren zu müssen.“

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.