FinTech-Boom Weltsparen holt sich 20 Millionen für die Expansion

Der russische Milliardär Yuri Milner und einige andere bekannte Investoren pumpen 20 Millionen Euro in Weltsparen. Die Plattform zeigt sich als Vermittlungs-Marktplatz für Festgeldanlagen bei europäischen Kreditinstituten. Zuvor flossen rund 10 Millionen Euro in das junge FinTech-Start-up.
Weltsparen holt sich 20 Millionen für die Expansion

Der FinTech-Wahn geht weiter! SavingGlobal, das Unternehmen hinter Weltsparen, sammelt mal eben 20 Millionen Euro ein. Seit Ende 2013 ist WeltSparen von Berlin aus unterwegs, um “den deutschen Sparern die besten Zinsen in Europa zu bieten” – kostenlos. Die Plattform zeigt sich als Vermittlungs-Marktplatz für Festgeldanlagen bei europäischen Kreditinstituten. WeltSparen ist selbst aber keine Bank. Index Ventures investierte bereits 7,5 Millionen Euro in WeltSparen.

Zuvor flossen rund 2 Millionen Euro – unter anderem von RI Digital Ventures – das junge FinTech-Unternehmen. Insgesamt flossen somit bisher rund 30 Millionen Euro in SavingGlobal – siehe TechCrunch. Das frische Geld stammt von Index Ventures, Ribbit Capital, Digital Sky Technologies (DST), also der russische Milliardär Yuri Milner, und Tom Stafford.

Das Geld will die WeltSparen-Crew nutzen, um zu expandieren. In den vergangenen zwei Jahren habe das Start-up bisher über 500 Millionen Euro von mehr als 25.000 Kunden angelegt,

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.