Internet of Things Berlin soll nun auch zum Hardware Hub werden

Gründer, die auf harte Waren und das Internet of Things stehen, sollten sich die Namen AtomLeap und Hardware.co merken. Beide Anlaufstellen für Hardware-Macher sind dabei, Berlin zu einem Hardware Hub werden zu lassen. Ein guter Anfang, der Weg dahin ist aber wohl noch weit.
Berlin soll nun auch zum Hardware Hub werden

Nicht erst seit diesem Jahr ist Hardware in der deutschen Gründerszene richtig in. Gründer, die sich um Internet of Things tummeln bzw. harte Waren entwickeln und produzieren und alle, die es dies vor haben, sollten zum einen das Hardware-Labor Hardware.co und zum anderen den Hardware-Accelerator AtomLeap kennen. Hardware.co ist nach eigenen Angaben zunächst einmal “ein globales Netzwerk für Gründer, Visionäre und Technikbegeisterte”. Zudem aber auch “Europas erster Accelerator”, der die genannten Zielgruppen “bei der Realisierung innovativer Produkte und Unternehmen zu unterstützen” möchte.

Anfang dieses Jahres folgte im Berliner Betahaus die Eröffnung des “Hardware.co Lab by Conrad”. Der bekannte Elektro-Händler möchte mit dem Hardware.co Lab nicht weniger als eine “zentrale Plattform für Start-ups mit innovativen Technikideen schaffen”. “Unser Unternehmen ist selbst Innovationstreiber, Produktentwickler mit erfahrenen Produktionspartnern und Vermarkter. Wir wissen daher sehr gut, was es bedeutet, ein Produkt von der Idee bis hin zur tatsächlichen Fertigstellung zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Wir haben viel Wert auf eine Top-Ausstattung mit renommierten Qualitätsmarken gelegt”, sagt Conrad-Chef Jörn Werner zum Engagement. Zwei bis dreimal im Jahr will Hardware.co sein Accelerator-Programm durchführen und hat dabei neben Berlin auch München im Visier. Siehe dazu auch: “Announcing the 2015 Accelerator Teams – hardware.co“.

Der Berliner Hardware Accelerator AtomLeap wiederum, will im Sommer dieses Jahres an den Start gehen. Dies teilt der Brutkasten dazu mit: “Im kommenden Sommer veranstaltet AtomLeap ein achtwöchiges Summer Camp zum Thema Internet of Things. Dabei haben acht Teams die Chance ihre aufregenden Ideen in diesem Bereich weiter voranzubringen. Willkommen sind insbesondere Ideen mit einem Fokus auf Sensorik, die unsere Welt nachhaltiger, verbundener oder gesünder gestalten”. Das erste Accelerator-Programm beginnt am 20. Juli und endet am 12. September. 100.000 Euro winken dabei dem besten Konzept. Ansonsten ist noch nicht viel über AtomLeap bekannt. Per Mail teilt der Brutkasten noch mit, dass man “bereits Partner wie KPMG, Deutsche Bahn, IBB” habe gewinnen können. Was genau diese Partner machen, bleibt unklar. Ein Hardware Hub ist Berlin mit diesen beiden Programmen zwar noch nicht, aber es kann ja noch werden.

Foto: close-up of electronic circuit board with processor from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Das freut uns, aber irgendwie ist euch da etwas durch die Lappen gegangen. Es gibt da noch sizzl.berlin Inkubator für Elektronik Hardware-Startups http:www.sizzl.berlin Weitere Fundstell beim Projekt Zukunft http://www.berlin.de/projektzukunft/networking-events/projekt-zukunft-trifft/artikel/raffaela-kriegel-sizzlberlin-inkubator-fuer-elektronik-hardware-startups/

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