Einstieg und Aufbruch nestpick geht mit Rocket Internet auf Expansionskurs

Rocket Internet mal anders: Der Inkubator steigt beim niederländischen Start-up nestpick ein und samwerisiert es. Das Unternehmen, das im Mai dieses Jahres an den Start ging, kümmert sich um die mittel- und langfristige Vermietung von Immobilien. nestpick ist somit eine Erweiterung das airbnb-Modells.
nestpick geht mit Rocket Internet auf Expansionskurs

Rocket Internet, der börsennotierte deutsche Über-Inkubator, steigt beim niederländischen Start-up nestpick ein. Das Unternehmen, das im Mai dieses Jahres an den Start ging, kümmert sich um die mittel- und langfristige Vermietung von Immobilien. nestpick ist somit eine Erweiterung bzw. Abwandlung das airbnb-Modells, das Rocket Internet mit Wimdu kopiert hat. Zielgruppe bei nestpick sind aber nicht Touristen und Co., sondern vor allem Studierende und Young Professionals. Mit Unterstützung von Rocket Internet, nun Hauptanteilseigner des Unternehmens, startet nestpick nun in England, Frankreich, Spanien und Italien. Weitere Länder werden sicherlich sehr zeitnah folgen.

Auch wenn es bisher noch ungewöhnlich ist, das Rocket Internet bestehende Konzepte übernimmt und samwerisiert, hat das Unternehmen auch mit diesen Konzept bereits Erfahrung. Immerhin war auch Westwing nicht von Anfang an beim Inkubator verortetet. Rocket Internet stieg auch beim Home- und Living-Shop später ein und drückte dann ordentlich aufs Gaspedal. Zuletzt forcierte Rocket Internet auch weitere, reine Beteiligungen – etwa TravelBird – siehe “Rocket Internet nimmt die Reisebranche ins Visier“. Geld hat Rocket Internet einfach genug. Und dieses muss einfach raus – sprich investiert werden.

Fotogalerie: Rocket Internet – Die neuesten Start-ups

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Der Berliner Über-Inkubator Rocket Internet gründet bekanntlich Start-ups wie am Fließband – und manchmal noch schneller. Hier eine Übersicht der neuesten Projekte.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.