Ende! Aus! Vorbei! Der letzte Vorhang ist gefallen: miacosa ist offline

Es war einmal ein Start-up namens miacosa. Auf der Startseite heißt es: "Bedauerlicherweise konnten wir den Shop nach zweieinhalb Jahren spannender Aufbauarbeit nicht weiterführen. Gerne hätten wir euch weiterhin die besten Beauty- und Lifestyle-Empfehlungen eurer Stars präsentiert".
Der letzte Vorhang ist gefallen: miacosa ist offline

Vor wenigen Wochen schlitterte miacosa in die Insolvenz – nun wurde die Plattform abgeschaltet. Auf der Startseite heißt es nun: “Bedauerlicherweise konnten wir den Shop nach zweieinhalb Jahren spannender Aufbauarbeit nicht weiterführen. Gerne hätten wir euch weiterhin die besten Beauty- und Lifestyle-Empfehlungen eurer Stars präsentiert”. Bei neuhandeln heißt es zur Abschaltung: “Auch wenn die Shop-Verantwortlichen auf Nachfrage keine Hintergründe verraten haben, war das Aus von Miacosa letztlich abzusehen. Denn bereits kurz nach dem Einstieg der Klingel-Gruppe war das Start-Up in Schwierigkeiten geraten”.

ds-miacosa-ende

Über die Hintergründe hatten wir schon berichtet: “Kurz nach der Kapitalerhöhung wurden aber in verschiedenen Medien Vorwürfe lanciert, dass Unternehmen mit einem ähnlichen Geschäftsmodell wie Miacosa Schleichwerbung betrieben”, teilte K New Media vor wenigen Wochen mit. Damit aen dann wohl die Schleichwerbevorwürfe gegen Y-Titty gemeint. “Auch wenn miacosa explizit zunächst nicht in dieser Berichterstattung vorkam, so hat sie sich doch auf Miacosa ausgewirkt. Partner von Miacosa wurden verunsichert, was zu einem im Vergleich zur ursprünglich geplanten Finanzierzung erhöhten Kapitalbedarf geführt hat. Dem nicht genug: Schließlich hat uns einer der Geschäftsführer von Miacosa seinen Rücktritt angezeigt und wenig später wurde durch die miacosa-Geschäftsführer ein Insolvenzantrag gestellt”, teilte K New Media weiter.

ds-miacosa

Nun dürfte das Thema miacosa für alle Beteiligten zu Ende sein. Miacosa wurde 2012 von Marc Aufzug und Arnd Halbach gegründet. Zunächst setzt das Duo auf Promis als Verkaufsvehikel. Später folgte der Schwenk Richtung YouTube-Stars.

Lesetipp: “Scheitern ist keine Schande! – Gründer berichten, warum ihr Start-up gescheitert ist

Foto: The End from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.