Social Media-App für Promis bside.me: exklusiver Ort für exklusive News

Mit bside.me haben Promis die Möglichkeit, mit ihren Fans via Social Media in direktem Kontakt zu bleiben und persönliche Nähe zu schaffen. Co-Founder und Ex-Fußball-Nationalspieler Gerald Asamoah geht schon seit der WM 2014 mit seiner eigenen App in die Kabinen.
bside.me: exklusiver Ort für exklusive News

Bei der Recherche zu einem ganz anderen Thema ist Burkhard Mathiak, Mitgründer und PR-Spezialist der Bside Me GmbH, aufgefallen, dass Prominente ihre Websites nur noch sehr selten aktualisieren. Das Geschehen rund um die Stars findet fast ausschließlich in den Sozialen Netzwerken statt. Profiteure dieses exklusiven Contents, den die Celebrities dort einstellen, sind aber nicht die Promis selbst, denn von den Werbeeinnahmen bekommen sie keinen Cent. – obwohl alleine Facebook im zweiten Quartal dieses Jahres 2,67 Mrd. US-Dollar mit Werbung umsetzte.

Monetarisierung für Promi-News

Damit soll jetzt Schluss sein: Mit der App bside.me können Promis ihre exklusiven News wie Texte, Bilder oder Videos an einem exklusiven Ort platzieren. Die App ist für Fans und Promis kostenfrei, die Monetarisierung erfolgt Werbeeinnahmen: Dafür nutzt das Unternehmen das ganze Technologiespektrum, das mobile Devices heute bieten, die Werbeeinnahmen werden nach einem vereinbarten Schlüssel zwischen Promi und den Gründern ausgeteilt. Die Fans haben mit dem Download der personengenauen App ihren Lieblingspromi immer „bside.me“, also im Smartphone dabei – sie werden exklusiv informiert und sind stets up to date.

Auf Wunsch und gegen Gebühr kann ein Promi via bside.me aber auch werbefrei mit den Fans in Kontakt bleiben. Gleichzeitig können die Stars bside.me dafür nutzen, ihre Inhalte bei Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram zu platzieren – ein Extraaccount bei einem Social Media-Dashboard ist unnötig. Außerdem bietet das Start-up an, die Promis gegen eine monatliche Gebühr bei der Erstellung des Contents und der Redaktion zu unterstützen.

Mehr als 60 Promis sind schon dabei

bside.me wird es für Android, iOS und Windows geben. Aktuell ist schon die Mobile App von Mitbegründer Gerald Asamoah im Apple-Store verfügbar – mehr als 800 Fans folgen dem Fußballer schon über die App. Bisher haben mehr als 60 Prominente aus Sport, Musik, Comedy, Politik, Schauspiel und Mode ihre Zusage gegeben, in Zukunft über bside.me mit ihren Fans in Kontakt bleiben zu wollen. Im frühen Herbst werden dann die ersten Apps auf allen drei Plattformen zum kostenlosen Download angeboten.

bside.me von Gerald Asamoah

Darüber hinaus in zwei großen deutschen Sportverbänden und den dazugehörigen Landesverbänden wird zurzeit diskutiert, ob die App auf Klubebene zum Einsatz kommen wird. Die Idee hinter bside.me eignet sich sogar als Kommunikationsplattform für Amateurklubs und deren Mitglieder.

New York, New York

Um weltweit mit den Stars und deren Agenturen ins Gespräch zu kommen und sie von der Idee hinter bside.me zu begeistern, wird das Unternehmen wahrscheinlich im September ein Büro in New York eröffnen. Gleichzeitig wird das „Advertising-Portal“ programmiert, um die lukrativen mobilen Werbeformen voranzutreiben und mit einigen neuen Ideen zu perfektionieren. So könnten zum Beispiel Sponsoren in die App integriert oder Konkurrenten ausgeschlossen werden – personenorientiertes Marketing könnte so noch einfacher und zielgenauer gestaltet werden.

Um diese Ideen weiterzudenken, lädt das Team von bside.me andere Unternehmen ein, gemeinsam neue Werbeformen zu entwickeln. Denn die Gründer sind davon überzeugt, dass die bside.me-Idee und der umfassende Service eine Menge innovativer Möglichkeiten bietet.

Foto: www.shutterstock.com

Christa Goede steckt viel Herzblut und noch viel mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie in Blogs oder live in Workshops und Vorträgen.