Haarbürsten statt Rasierer Shave-Lab-Macher von Hallwyl startet ikoo brush

Nach dem Rasier kommt die Haarbürste: Der Münchner Christopher von Hallwyl, der 2011 Shave-Lab, einen Abo-Service für Design-Nassrasierer startete, legt sich nun mit ikoo brush, ein zweites E-Commerce-Beauty-Projekt zu. Beim neuen Start-up geht es um ganz besondere Haarbürsten.
Shave-Lab-Macher von Hallwyl startet ikoo brush

Gerade erste expandierte Christopher von Hallwyl seinen Nassrasierer-Dienst Shave-Lab, der vor zwei Jahren an den Start ging, nach Skandinavien. Nun legt sich der Münchner mit ikoo brush ein zweites Standbein zu. Im Gegensatz zu Shave-Lab, wo es um Design-Nassrasierer im Abo geht, dreht sich bei ikoo brush alles um Haarbürsten. Aber selbstverständlich nicht um irgendwelche Haarbürsten. Es geht um Haarbürsten, die sich “durch besondere Borsten, eine medizinische Funktionalität und ein außergewöhnliches Design auszeichnen”. In der Presseaussendung ist von einer “besonderen Borstenarchitektur, die das Haar leicht durchkämmt, entknotet und gleichzeitig die Kopfhaut massiert” die Rede. Klingt somit nach der eierlegenden Wollmilchsau in Sachen Haarbürsten.

“Unser strategisches Ziel ist der Aufbau von Marken mit hoher Funktionalität und einer gewissen Emotionalität. Wir bewegen uns zunächst in der DACH-Region, planen aber kurz- bis mittelfristig die Internationalisierung mit qualifizierten Partnern“, sagt von Hallwyl zum Start von ikoo brush. Auch bei Shave-Lab setzt von Hallwyl bei der Expansion auf Partner: Vertrieb und Vermarktung in Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark erfolgen über den E-Commerce-erfahrenen Lizenzpartner, RealDream Finland Oy. ikoo brushes richten sich zunächst an Frauen, eine Männerlinie ist für 2014 geplant. Dann ließen sich sicherlich auch Anknüpfungspunkte zwischen dem Rasier-Start-up und der Bürsten-Firma finden. So stehen die beiden Unternehmen erst einmal ein bisschen nebeneinander. Auch wenn von Hallwyl betont, dass die neu gegründete Beauty-Lab GmbH von den Kenntnissen zur Produktentwicklung und Kundenansprache von Shave-Lab profitiere. Was einen erfolgreichen Launch vom Start weg möglich mache. Die Entwicklung hin zu einem Multi-E-Commerce-Unternehmen im Marktsegment der Pflegeprodukte sei somit einen Schritt weiter vorangekommen. Man darf gespannt sein, was nach Rasierern und Haarbürsten kommt.

Hausbesuch bei Shave-Lab


Unlängst ist Shave-Lab vom Wohnhaus des Gründers in die Münchener Innenstadt gezogen, das Lager befindet sich hinter dem Flughafen der bayrischen Hauptstadt. deutsche-startups.de war mit der Kamera zu Gast. Einige Eindrücke in unserer Fotogalerie.

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* 15 Fragen an Christopher von Hallwyl von ShaveLab

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.