GoEuro bringt Bahn, Bus und Flugzeug zueinander

Bereits vor wenigen Wochen investierten Battery Ventures, Hasso Plattner und einige Business Angels vier Millionen US-Dollar in GoEuro (www.goeuro.de), eine damals nicht gestartete Reisesuchmaschine. Nun legt GoEuro endlich los. Das Berliner Start-up, welches […]
GoEuro bringt Bahn, Bus und Flugzeug zueinander

Bereits vor wenigen Wochen investierten Battery Ventures, Hasso Plattner und einige Business Angels vier Millionen US-Dollar in GoEuro (www.goeuro.de), eine damals nicht gestartete Reisesuchmaschine. Nun legt GoEuro endlich los. Das Berliner Start-up, welches im vergangenen Jahr von Naren Shaam gegründet wurde, will nicht weniger, als die Reiseplanung und -buchung mit Bahn, Bus und Flugzeug europaweit vereinfachen.

“Wenn ich zum Beispiel von Heidelberg nach Prag reisen möchte, zeigt mir GoEuro auf einen Blick eine direkte Buslinie, verschiedene Zugverbindungen und Flüge ab Frankfurt, Stuttgart und Karlsruhe – jeweils mit dem Zug von Heidelberg zum Flughafen. Damit kann ich bequem die beste Kombination aus Reisedauer und Kosten wählen, ohne lange im Internet zu recherchieren”, erklärt Shaam das Konzept von GoEuro. Zum Start sind Deutsche Bahn, Rail Easy, Eurolines, DeinBus.de und Anbieter von Flugreisen bei GoEuro an Bord. Ein Konzept, dass etwas nach VerkehrsmittelVergleich (www.verkehrsmittelvergleich.de) klingt. VerkehrsmittelVergleich positioniert sich als
“Metasuchmaschine für den Vergleich verschiedener Verkehrsmittel zwischen zwei Orten”. International ist das Start-up als FromAtoB unterwegs.

GoEuro setzt zum Start auf Deutschland und Großbritannien. Weitere Länderversion sollen noch in diesem Jahr folgen. Was sinvoll erscheint, immerhin heißt die Jungfirma GoEuro und nicht GODeutschlandundGroßbritannien. Rund 15 Mitarbeiter werkeln derzeit für GoEuro. Ein spannendes Portrait über GoEuro-Gründer Shaam gab es kürzlich im Tagesspiegel. Zitat aus dem lesenswerten Artikel: “Shaam wird in Bangalore geboren, wächst dort auf und studiert Mathematik und Ingenieurwesen. Dann leiht er sich 5000 Dollar, um in die USA gehen zu können”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.