Dreikampf der Online-Skipass-Start-ups: MountainDayz vs. skipass24 vs. Snowbon

Winterzeit ist Skizeit! Darauf setzten – wie schon mehrmals berichtet – auch die Teams hinter Snowbon (www.snowbon.com) und MountainDayz (www.mountaindayz.com). Beide Start-ups positionieren rund um das Thema Skipässe online suchen, finden und buchen. […]
Dreikampf der Online-Skipass-Start-ups: MountainDayz vs. skipass24 vs. Snowbon

Winterzeit ist Skizeit! Darauf setzten – wie schon mehrmals berichtet – auch die Teams hinter Snowbon (www.snowbon.com) und MountainDayz (www.mountaindayz.com). Beide Start-ups positionieren rund um das Thema Skipässe online suchen, finden und buchen. Während Snowbon bereits Anfang Oktober online ging, startete MountainDayz erst Ende November. Das wichtigste dabei: Das Duo ist in diesem kleinen Boomsegment nicht mehr allein: Auch skipass24 (www.skipass24.de) will Skifahrern das Leben erleichtern. Hinter skipass24 steckt unter anderem Stefan Oberhansl, Gründer und Vorstand von der unabhängigen Beteiligungsgesellschaft Gerina.

Hinter der “kalten” Plattform Snowbon stecken Tim Huonker und Stefan Senft aus München. Gemeinsam will das bayerische Duo “E-Commerce in die Skigebiete” bringen. Konkret heißt dies, dass es bei Snowbon um das Suchen und Kaufen von Skipässen geht. Als Fullservice-Anbieter will das Start-up die “Buchung und Bezahlung” für Bergbahnbetreiber, sicher und transparent abwickeln”. Doch wofür brauchen Skifahrer einen solchen Service, wo doch quasi jedes Hotel in den Alpen Skipässe verkauft, die dann abholbereit auf dem Hotelzimmer oder dem Frühstückstisch liegen? Die Snowbon-Macher nennen fünf Gründe, einen Skipass über ihre Plattform zu buchen: Snowbon biete die größte Auswahl an rabattierten Skipässen, Nutzer könnten bis zu 70 % sparen, der jeweilige Skipass werde an der Liftkasse hinterlegt, höchste Sicherheitsstandards bei der Buchung und Bezahlung sowie eine Schneegarantie. “Solltest Du über Snowbon einen Skipass buchen und das Skigebiet am Tag der Gültigkeit entweder die Saison noch nicht eröffnet oder die Saison schon beendet haben, bekommst Du bei uns gegen eine Bearbeitungsgebühr Dein Geld zurück. Somit kannst Du ohne Probleme auch Skipässe in den Vor- und Nachsaisonen buchen in denen die Schneesicherheit nicht immer gegeben ist”, heißt es zur Schneegarantie auf der brandneuen Website. Der österreichische Privatinvestor Falk F. Strascheg investierte gerade einen “mittleren sechsstelligen Betrag” in das Start-up.

MountainDayz, das von Alexander Mahr, Pierre-Adrian Irlé und Berndt Mahr vorangetrieben wird, setzt auf ein ähnliches Konzept wie Snowbon. “MountainDayz hilft Wintersportlern die besten Skipass-Angebote für die Alpen zu finden. Dabei bietet unser Start-up Bergbahnen einen komplementären Online-Vertriebskanal mit Yield Management-Funktionen, wie zum Beispiel tagesgenaue Preiskontrolle, und hilft somit gezielt die stark fluktuierende Nachfrage auszugleichen”, sagt Mitgründer Alexander Mahr, zuletzt Senior Project Manager bei PUBLIGroupe. Sowohl bei Snowbon als auch bei MountainDayz spielen aktuelle Sonderangebote, auch Deals genannt, eine große Rolle. Bleibt die Frage, ob der Markt so attraktiv, online-versessen und groß ist, dass gleich mehrere Anbieter in ihm langfristig bestehen können. Mals angesehen von den bisherigen Anbietern: Teilweise ist das Onlinebuchen von Skipässen jetzt schon möglich – etwa über regionale Anbieter oder beispielsweise Ticketcorner.ch (www.ticketcorner.ch). In den USA kümmern sich unter anderem Plattformen wie Liftopia (www.liftopia.com) um Skifahrer und ihre Skipässe.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.