Mit Snowbon Skipässe online suchen, finden und buchen

Wie Mitte September berichtet, freuen sich derzeit zwei deutsche Gründerteams ganz besonders auf den nahenden Winter. Gemeint sind die Gründer von Snowbon (www.snowbon.com) und MountainDayz (www.mountaindayz.com). Als erste der beiden Wettbewerber ist Snowbon […]
Mit Snowbon Skipässe online suchen, finden und buchen

Wie Mitte September berichtet, freuen sich derzeit zwei deutsche Gründerteams ganz besonders auf den nahenden Winter. Gemeint sind die Gründer von Snowbon (www.snowbon.com) und MountainDayz (www.mountaindayz.com). Als erste der beiden Wettbewerber ist Snowbon nun online gegangen. Hinter der “kalten” Plattform Snowbon stecken Tim Huonker und Stefan Senft aus München. Gemeinsam will das bayerische Duo “E-Commerce in die Skigebiete” bringen. Konkret heißt dies, dass es bei Snowbon um das Suchen und Kaufen von Skipässen geht. Als Fullservice-Anbieter will das Start-up die “Buchung und Bezahlung” für Bergbahnbetreiber, sicher und transparent abwickeln”.

Doch wofür brauchen Skifahrer einen solchen Service, wo doch quasi jedes Hotel in den Alpen Skipässe verkauft, die dann abholbereit auf dem Hotelzimmer oder dem Frühstückstisch liegen? Die Snowbon-Macher nennen fünf Gründe, einen Skipass über ihre Plattform zu buchen: Snowbon biete die größte Auswahl an rabattierten Skipässen, Nutzer könnten bis zu 70 % sparen, der jeweilige Skipass werde an der Liftkasse hinterlegt, höchste Sicherheitsstandards bei der Buchung und Bezahlung sowie eine Schneegarantie. “Solltest Du über Snowbon einen Skipass buchen und das Skigebiet am Tag der Gültigkeit entweder die Saison noch nicht eröffnet oder die Saison schon beendet haben, bekommst Du bei uns gegen eine Bearbeitungsgebühr Dein Geld zurück. Somit kannst Du ohne Probleme auch Skipässe in den Vor- und Nachsaisonen buchen in denen die Schneesicherheit nicht immer gegeben ist”, heißt es zur Schneegarantie auf der brandneuen Website.

Zentraler Blickfang auf der winterlichen Snowbon-Website ist eine Buchungsmaske. Über diese können die Nutzer entsprechende Skipässe in den Alpen buchen, wenn sie welche finden. Noch fehlen offenbar die passenden Angebote – auch wenn nach eigenen Angaben bereits 2.139 Skipässe im System sind. Insgesamt wirkt die Plattform leider sehr kühl und spartanisch – es fehlen Hingucker und Angebot für Nutzer, die eher Inspiration statt konkreter Skipässe suchen. Aber der Winter kommt ja auch erst noch.

MountainDayz steht noch in den Startlöchern

MountainDayz, das von Alexander Mahr, Pierre-Adrian Irlé und Berndt Mahr vorangetrieben wird, setzt auf ein ähnliches Konzept wie Snowbon ist aber noch nicht online. “MountainDayz hilft Wintersportlern die besten Skipass-Angebote für die Alpen zu finden. Dabei bietet unser Start-up Bergbahnen einen komplementären Online-Vertriebskanal mit Yield Management-Funktionen, wie zum Beispiel tagesgenaue Preiskontrolle, und hilft somit gezielt die stark fluktuierende Nachfrage auszugleichen”, sagt Mitgründer Alexander Mahr, zuletzt Senior Project Manager bei PUBLIGroupe. Noch ist MountainDayz aber nicht online.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.