CoffeeMinute: intelligente News-App für die “Kaffeepause”

Die neue und kostenlose iOS-App CoffeeMinute (www.coffeeminute.com/de) für das iPad ist eine intelligente Readersoftware “für die Kaffeepause”. Durch einen selbstlernenden Algorythmus, Nutzerbewertungen und die optionale Anbindung an Dienste wie Facebook, Twitter und Google […]
CoffeeMinute: intelligente News-App für die “Kaffeepause”

Die neue und kostenlose iOS-App CoffeeMinute (www.coffeeminute.com/de) für das iPad ist eine intelligente Readersoftware “für die Kaffeepause”. Durch einen selbstlernenden Algorythmus, Nutzerbewertungen und die optionale Anbindung an Dienste wie Facebook, Twitter und Google Reader erhält der Nutzer einen Newsstream, der ihm nur die Artikel anzeigt, die für ihn Relevanz haben. Um ein ablenkungsfreies Schmökern zu gewährleisten, bietet Coffeeminute neben dem “Webmodus” auch einen “Lesemodus”, der Artikel von überflüssigen Elementen befreit.

Die Firma CrossInvest Venture Partners aus Böchingen ist seit November dieses Jahres mit ihrer kostenlosen iPad-News-App CoffeeMinute am Start. Sie bietet einen personalisierten Newsstream. Dadurch soll die tägliche Informationsflut gefiltert und die Suche nach spannenden Artikel vereinfacht werden.

Benutzer und Algorythmus bestimmen die Inhalte

Hinter der App steckt ein lernender Algorythmus, der das Lesevehalten des Nutzers analysiert und zusätzlich durch dessen Artikelbewertungen lernt. Die Macher bei CrossInvest erläutern: “Die Nachrichten-App soll sich mit wenigen Fingertipps auf die Leseinteressen einstellen lassen und ständig hinzulernen.”

CoffeeMinute bietet Nutzern aus dem deutschsprachigen Raum verschiedenste Newskategorien an, durch die sich der eigene Newsstream füllt und die sowohl im “Webmodus” oder auch im sogenannten “Lesemodus” konsumiert werden können. Der Lesemodus wird einigen Lesern aus Apps wie Readability bekannt sein und bereitet Artikel zum optimalen Lesen auf.

Eine Verknüpfung mit sozialen Netzwerken ist in beide Richtungen möglich

Während der Nutzer die Artikel seiner gewählten Kategorien durchstöbert, liest und bewertet, lernt das System, welche Themen besonders interessant sind. Über die optionale Verknüpfung zu Diensten wie Facebook, Twitter und Google Reader bekommt CoffeeMinute zusätzlich einen Grundstock an Information darüber, was der Nutzer an Inhalten bevorzugt. Artikel können abschließend auch an die genannten Netzwerke und Dienste geteilt oder per Mail verschickt werden.

CoffeeMinute wurde von der CrossInvest Venture Partners GmbH im November 2011 gegründet, seit November ist die App öffentlich für das iPad verfügbar. Die Macher zu Finanzierung und Monetarisierung: “Die Finanzierung wird von CrossInvest Venture Partners selbst ohne Fremdkapital gestemmt. Im ersten Step ist für Coffeeminute zuerst einmal eine maximale Traktion von Bedeutung. Die Monetarierungsideen liegen bereits in der Schublade und werden zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt.”

Ideen erst zur Marktreife bringen, dann mit Gründern besetzen

Im Gegensatz zu anderen Start-up-Unternehmungen, bei denen die Gründer eine Idee entwickeln und dann oftmals selbst umsetzen, arbeitet CrossInvest hier etwas anders: “CrossInvest ist immer auf der Suche nach innovativen und State-of-the-art-Modellen mit großem Marktpotential. Diese werden wir auch in Zukunft mit Eigenmitteln zu einer Marktreife bringen und dann mit motivierten Gründern von extern besetzen.” Programmierung und Design von CoffeeMinute wurden per Ausschreibung vergeben.

An Mitbewerbern gibt es zum Beispiel Zite (www.zite.com) und Flipboard (www.flipboard.com), die international ausgerichtet sind und auch eine Anbindung an die sozialen Netzwerke bieten. CoffeeMinute will sich durch eine einfache Strukturierung und Nutzerfreundlichkeit absetzen, ein weiterer Aspekt der Herausstellung ist die automatische Selektion aus Twitters “Top Storys” in Echtzeit.

Nachdem deutsche-startups.de vor kurzem mit Mywish.is bereits über einen Empfehlungsdienst mit lernendem System berichtet hatten, geht es bei CoffeeMinute um die Personalisierung des eigenen Newsstreams. In Zeiten der Informationsüberflutung kann ein wenig Hilfe bei der Selektion interessanter Inhalte sicher nicht schaden.

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Kommt beruflich aus den Bereichen der Mediengestaltung und der Betreuung demenziell erkrankter Menschen. Seit Ende 2012 ist er freier Journalist mit dem Schwerpunkt Start-ups, interessiert sich aber auch für E-Reading und Open Source.