4 neue Deals: Hipaway, doctape, Groupon, Next GFI

Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele große, mittlere und kleine Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht alle spannenden Investitions- […]
4 neue Deals: Hipaway, doctape, Groupon, Next GFI

Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele große, mittlere und kleine Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht alle spannenden Investitions- und Übernahmemeldungen in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In dieser “Neue Deals”-Rubrik gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Geldströme in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Investitionsmeldungen deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Investitionsmeldung, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Hipaway, doctape, Groupon und Next GFI.

Kizoo investiert in Hipaway

Erst wenige Wochen alt und doch schon so erfolgreich: Das Online-Portal Hipaway (www.hipaway.com) erhält von Kizoo Technology Ventures finanzielle Schützenhilfe, über die Höhe der Finanzierung machten die beiden Unternehmen jedoch keine Angaben. Überzeugt haben wird die Investoren dabei die Idee, die hinter dem Berliner Start-up steht: „Hipaway verkauft Überkapazitäten in der Hotellerie. Ganz nach dem Motto ‘Ganzes Bett, halber Preis’ können Kunden bei uns Hotelzimmer buchen, die ansonsten leer stehen würden und sparen dabei bis zu 50 Prozent gegenüber anderen Buchungsseiten“, erklärt Gründer Adrian Graf. Bereits seit Gründung legte Hipaway ein rasantes Wachstum hin. Das Unternehmen startete mit Hotels in ausgewählten deutschen Städten und schaltet derzeit wöchentlich eine Reihe von Unterkünften in weiteren europäischen Metropolen frei. Bis Ende des Jahres soll das Sortiment des Anbieters rund 3.500 Häuser in 45 Städten umfassen. Mittelfristig strebt das Unternehmen 10.000 Hotels in insgesamt 120 Städten an, die unter anderem auch über eine eigene iPhone-App buchbar sein sollen. Langfristig soll Hipaway zu einer der ersten Adressen für Hotelbuchungen im Internet werden. Mit der Finanzierung will das Portal kräftig in den Aufbau der Marke vorantreiben und Marketing-Aktivitäten verstärken.

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doctape sammelt Kapital ein

Startschuss und Finanzspritze: Der Storage-Dienste doctape (www.doctape.com) drückt endlich auf die Tube und verkündet den Start der Public Beta. Zeitgleich gibt das 2011 von Sascha Reuter und Sven Hohlfeld gegründete Start-up seine erste Finanzierungsrunde. Frank Biedka, eDarling-gründer Christian Vollmann, Bigpoint-gründer Heiko Hubertz, Inter.net-Chef Jörn Lubkoll, Netzwert-Mitgründer Philipp Belter, Idealo-Gründer Martin Sinner und Berlin Ventures investieren einen ungenannten Betrag in doctape. Das Start-up positioniert sich als “Cloud basierter File Management Service” Nutzer können mit doctape Dateien bündeln, organisieren und teilen.

Holtzbrinck steigt bei Groupon aus

Exit: Auch Holtzbrinck Ventures ist inzwischen bei Groupon (www.groupon.de) ausgestiegen. Erst im Sommer war der schwedische Investor Kinnevik beim Schnäppchendienst ausgestiegen. Bei einem Einsatz von 2,9 Millionen US-Dollar erlöste Kinnevik mit dem Verkauf seiner Anteile satte 81,5 Millionen Dollar. Der Kurs damals lag bei 9,74 Dollar. Wann und zu welchem Kurs Holtzbrinck Ventures seine Anteile an Groupon verkauft hat, ist nicht bekannt. Seit der Übernahme von CityDeal durch Groupon im Mai 2010 war Holtzbrinck ebenso wie Kinnevik am amerikanischen Vorbild beteiligt. CityDeal wechselte damals für einen dreistelligen Millionenbetrag – in Form von ganz wenig Bargeld und ganz vielen Anteilen – den Besitzer. Zu den Gesellschaftern von CityDeal gehörten neben Kinnevik auch Rocket Internet, Holtzbrinck Ventures und eVenture Capital Partners. Vor dem Börsengang hielten die Investoren um die drei Samwer-Brüder 10,3 % der Groupon-Anteile. Von den ursprünglichen Anteilen machten die Altgesellschafter zuvor bereits etliche zu Geld und bekamen dafür 170,2 Millionen Dollar.

Schweizer Franken für Next GFI

Geldsegen bei den Eidgenossen! Die an der Berner Börse notierte Beteiligungsgesellschaft Next Generation Finance Invest kann sich über eine Investitionssumme von über 2,5 Mio Schweizer Franken freuen. Rainer Rueppel, vormals auch Verwaltungsratspräsident der Private-Equity-Gruppe Invision, hatte beim Geldeintreiben die Kappe auf und will sich nun zur Wahl in den Verwaltungsrat von Next GFI zur Verfügung stellen. Das frische Kapital von umgerechnet zwei Millionen Euro soll zur Unterstützung der bestehenden Portfolio-Unternehmen bei deren weiteren Wachstumsschritten dienen, heißt es aus dem Unternehmen. Next Generation Finance fokussiert sich bislang auf die Nische Finance 2.0. Zudem wurde mit Martin Wiedmann, vormals Credit Suisse, das Advisory Board von Next Generation Finance Invest verstärkt.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.