Kinnevik verkauft seine Groupon-Anteile – Erlös: 81,5 Millionen US-Dollar

Mit drei kurzen Sätzen beendet der schwedische Investor Kinnevik, der auch beim Berliner Internet-Inkubator Rocket Internet investiert ist, unter der Überschrift “SALE OF GROUPON SHARES” sein direktes Engagement beim Schnäppchendienst Groupon (www.groupon.com): Investment […]
Kinnevik verkauft seine Groupon-Anteile – Erlös: 81,5 Millionen US-Dollar

Mit drei kurzen Sätzen beendet der schwedische Investor Kinnevik, der auch beim Berliner Internet-Inkubator Rocket Internet investiert ist, unter der Überschrift “SALE OF GROUPON SHARES” sein direktes Engagement beim Schnäppchendienst Groupon (www.groupon.com): Investment AB Kinnevik (“Kinnevik”) today announced that it has divested its direct holding in Groupon, amounting to 8,377,158 shares. Proceeds from the sales amounted to SEK 569 m (USD 81.5m), corresponding to an average share price of USD 9.74. Kinnevik invested SEK 20 m (USD 2.9 m) in MyCityDeal 2010 and received the Groupon shares when MyCityDeal was acquired by Groupon in 2010″.

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Das Investment bei der umstrittenen Jungfirma hat sich für Kinnevik somit noch immer gelohnt, auch wenn die Aktie seit dem Börsengang drastisch an Wert verloren hat. Anfang Juni war die Sperrfrist, innerhalb dessen die Investoren ihre Wertpapiere nicht verkauft duften, abgelaufen. Seit der Übernahme von CityDeal im Mai 2010 war Kinnevik am amerikanischen Vorbild Groupon beteiligt. CityDeal wechselte damals für einen dreistelligen Millionenbetrag – in Form von ganz wenig Bargeld und ganz vielen Anteilen – den Besitzer. Zu den Gesellschaftern von CityDeal gehörten neben Kinnevik auch Rocket Internet, Holtzbrinck Ventures und eVenture Capital Partners. Die können nun ebenfalls alle Kasse machen.

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Vor dem Börsengang hielten die Investoren um die drei Samwer-Brüder 10,3 % der Groupon-Anteile. Von den ursprünglichen 41.400.000 Anteilen machten die Altgesellschafter zuvor bereits 10.778.720 Anteile zu Geld und bekamen dafür 170,2 Millionen Dollar. Die restlichen Anteile warteten seitdem auf die Vergoldung! Laut Kinnevik hielt Rocket Internet zuletzt 39.168.960 Groupon-Anteile, die momentan rund 381,5 Millionen Dollar wert wären. Bleibt festzuhalten: Nach Marc Samwer, Head of International, und den beiden deutschen Geschäftsführer Daniel Glasner und Philipp Magin, verlassen nun auch die Investoren das (sinkende?) Groupon-Schiff.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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