Studitemps sammelt von Seventure Partners und Co. rund 3 Millionen Euro ein

Im Herbst 2010 schickte der Studentenjob-Vermittler Jobmensa (www.jobmensa.de) seinen Ableger Studitemps (www.studitemps.de), eine Jobbörse für studentische Zeitarbeit, auf die Startbahn. Inzwischen hat das 2008 gestartete Start-up mit seiner Ausgründung und dem Thema “Zeitarbeit […]
Studitemps sammelt von Seventure Partners und Co. rund 3 Millionen Euro ein

Im Herbst 2010 schickte der Studentenjob-Vermittler Jobmensa (www.jobmensa.de) seinen Ableger Studitemps (www.studitemps.de), eine Jobbörse für studentische Zeitarbeit, auf die Startbahn. Inzwischen hat das 2008 gestartete Start-up mit seiner Ausgründung und dem Thema “Zeitarbeit für Studenten” laut Firmengründer Benjamin Roos sein “endgültiges Geschäftsmodell gefunden”. Jobmensa ist nun nur noch ein Produkt des Unternehmens. Für die weitere Expansion holt sich Studitemps nun vom französischen Kapitalgeber Seventure Partners, b-to-v Partners und Raffay & Cie rund 3 Millionen Euro Risikokapital. Mit dem Geld sollen vor allem die “nationalen Vertriebsstrukturen” erweitert werden.

“Den Investoren gefällt unser Konzept der Online-Administration der Studenten, verbunden natürlich mit dem Offline-Arbeitseinsatz“, sagt Andreas Wels, ebenfalls Gründer von Studitemps. “Beste Argumente lieferten jedoch unser wirtschaftlicher Erfolg und die nachgewiesene Erfüllung ambitionierter Wachstumsprognosen”. Nach eigenen Angaben schloss das Unternehmen allein im vergangenen Monat “knapp 1.200 Arbeitsverträge mit Studenten” ab. Grundlage für den Erfolg von Studitemps ist weiter die Stellenplattform Jobmensa, bei der inzwischen “über 250.000” Studenten registriert sind. Das Ziel der Studitemps-Macher ist weiter groß: Sie wollen “der größte und bekannteste Arbeitgeber für Studenten in Deutschland” werden. Das Unternehmen selbst beschäftigt inzwischen mit knapp 100 Mitarbeitern ebenfalls schon eine stattliche Anzahl Menschen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.