Kurzmitteilungen: Project A Ventures, Popdust, GMPVC, JustBook, Justfab, zalando

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht […]
Kurzmitteilungen: Project A Ventures, Popdust, GMPVC, JustBook, Justfab, zalando

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Project A Ventures, Popdust, GMPVC, JustBook, Justfab und zalando.

Project A investiert in US-Start-up Popdust

* USA, USA: Project A Ventures, der Inkubator von Christian Weiß und Co., steigt beim US-Start-up Popdust (www.popdust.com) ein. Gemeinsam mit New Enterprise Associates, RRE Ventures und SoftBank Capital investiert die Berliner Firmenschmiede 4,5 Millionen Dollar in das Unternehmen. Philip James und Kevin Fortuna, die Gründer des Weinclubs Lot18 gründeten die Musikplattform Popdust im vergangenen Jahr. Mit Popdust Style startete die Jungfirma gerade einen Online-Shop für Musikfans. Ziel dürfte es es sein, Kapital aus den rund 1 Millionen Unique Visitors zuschlagen, die Popdust nach eigenen Angaben im Monat anlockt. “Popdust verknüpft auf attraktive Weise Content-Formate mit Commerce-Ansätzen und bietet durch seine Thematik viel versprechende Wachstumsraten. Natürlich ist die Zusammenarbeit mit Popdust für uns aber auch ein attraktives Format, um internationale Kooperationen auszutesten”, sagt Project A-Macher Weiß gegenüber Gründerszene. Offenbar will sich Project A auch in den USA einen Namen machen und dann vielleicht Geld in eigener Sache einsammeln. Oder: Die Hauptstädter wollen sich in den USA etablieren, und dann die jeweiligen Konzepte in alle Welt expandieren. Pikant dabei: Das Lot18-Konzept betreibt Project A unter dem Namen Wine-in-Black. Weitere aktuelle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor.

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* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse

GMPVC hievt Justbook ins TV

* Medialeistungen gegen Anteile: Der Media-for-Equity-Dienst GMPVC German Media Pool steigt bei der Last-Minute-Buchungsapp JustBook (www.justbook.com) ein. Im Rahmen des Media-for-Equity-Deals startet bei N24 demnächst unter dem Motto “Pläne ändern sich, bleiben Sie flexibel – und sparen Sie mit Last-Minute-Preisen“ eine zweimonatige TV-Werbekampagne. Mit der Smartphone-App JustBook können Nutzer kurzfristig ein Hotelzimmer in der Stadt, in der sie sich gerade aufhalten, buchen. “Diese mobile, weltoffene und am Zeitgeschehen interessierte Zielgruppe entspricht genau dem Publikum von N24. Wir haben uns ganz bewusst für TV-Werbung entschieden und erwarten uns hier einen kräftigen Schub in puncto Bekanntheit”, sagt JustBook-Gründer Stefan Menden. JustBook ist das fünfte Investment von GMPVC. Zuletzt investierte das Unternehmen in PaulDirekt. Weitere aktuelle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor.

Justfab landet in Deutschland

* Startschuss in Europa: Der amerikanische E-Commerce-Anbieter Justfab (www.justfab.com), der 2010 von Don Ressler und Adam Goldenberg gegründet wurde, will den deutschen Markt und danach ganz Europa erobern. In Deutschland führt Gerrit Müller, ehemals MyHammer die Geschäfte. Das Mode-Start-up, das sich selbst “Online-Fashion- und Stylingservice” nennt, setzt beim Verkauf seiner Waren auf eine Mischung aus Abomodell und klassischen Abverkauf. Jeden Monat bekommen die registrierten Justfab-Mitglieder eine individuelle Auswahl an Produkten, beispielsweise Schuhe, Handtaschen oder Accessoires. VIP-Mitglied können eines dieser Produkte jeden Monat für 39,95 Euro kaufen. Nicht-VIP-Mitglieder können für 49,95 bis 69,95 Euro bei Justfab kaufen. In den USA verfügt Justfab über 4 Millionen Mitglieder. Der monatliche Umsatz liegt bei über 5 Millionen Dollar. In Deutschland versucht sich der ChicChickClub (www.chicchickclub.de) bereits an einem ähnlichen Konzept.

zalando expandiert nach Spanien

* Expansionsdrang: Der omnipräsente Schuh- und Modeshop zalando (www.zalando.de) expandiert weiter quer durch Europa. Ganz neu in der zalando-Familie ist ein Ableger in Spanien. In den kommenden Wochen sollen dann Ableger in Finnland, Dänemark und Polen folgen. In Deutschland, Österreich, Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden und Belgien ist die verlustreiche Jungfirma bereits unterwegs. Insgesamt ist das zalando-Imperium somit Ende dieses Monats in 13 Ländern aktiv. Erst Ende April statteten DST Global und Kinnevik zalando abermals mit frischem Kapital aus.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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