Start-up-Spot: auxmoney

Neu ist der Spot von auxmoney (www.auxmoney.com), einer Plattform für Privatkredite, nicht: Sowohl 2009 als auch 2010 flimmerte der 30-Sekünder bereits über deutsche Bildschirme. Da er inhaltlich noch passt und optisch reduziert und […]
Start-up-Spot: auxmoney

Neu ist der Spot von auxmoney (www.auxmoney.com), einer Plattform für Privatkredite, nicht: Sowohl 2009 als auch 2010 flimmerte der 30-Sekünder bereits über deutsche Bildschirme. Da er inhaltlich noch passt und optisch reduziert und damit zeitlos ist, startet das Start-up aktuell eine neue Kampagne. Außerdem habe man sich zum 5. Geburtstag ein Geschenk gemacht und N24 in das Sender-Portfolio mit aufgenommen. Aus Kostengründen hatte sich auxmoney damals für eine schematische Darstellung entschieden und auf Schauspieler und teure Drehs verzichtet.

Das Konzept wurde mit viel Brainstorming Inhouse entwickelt und von der Produktionsfirma Discovery Studios in München mit einem Budget von weniger als 10.000 Euro umgesetzt. Sogar die Skribbles („Schmierskizzen“) habe man selbst gefertigt. „Bei einem Start-up geht es zumeist nicht um die Marke, die etabliert werden soll, sondern um den Produktnutzen. Diesen haben wir im TV-Spot anschaulich erklärt“, sagt Marketingleiter Philip Kamp. Die Werbeschaltung erfolgt über Restplatzvermarktung. Für das gesamte Jahr 2012 hat auxmoney ein Mediaetat von 1,7 Millionen Euro eingeplant – doppelt so viel wie im letzten Jahr, als der Spot nur bis Juli lief.

Dabei fährt das Unternehmen zweigleisig: Ein Spot ist auf die Kreditnehmer hin optimiert und läuft auf den Sendern DMAX und SPORT1. Der andere Spot betont die Vorzüge für Anleger und ist auf n-tv und N24 zu sehen. Auf unterschiedliche Domainendungen in den Spots, um die Erfolgsquote senderbezogen zu messen, verzichtet auxmoney mittlerweile. „Das haben wir am Anfang noch gemacht, es hat aber nichts gebracht. Die Menschen geben ohnehin auxmoney bei Google ein“, erklärt Kamp. Auxmoney ist ein schönes Beispiel dafür, dass wenig penetrante Spots ruhig einmal länger laufen können, ohne zu nerven. Nur die verwendeten Namen sind natürlich nicht zeitlos – sie müssten statt „Tina und Mark“ nun eher „Emma und Leon“ heißen.

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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