The Art of Games vertickt Grafiken aus Videospielen

Im Sommer des vergangenen Jahres kündigte Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz, der ansonsten zuletzt seine eigene Beteiligungsschmiede Digital Pionieers vorantrieb, den Start von The Art of Games (www.the-art-of-games.com), eines Online-Shops mit Grafiken aus Videospielen, an. […]
The Art of Games vertickt Grafiken aus Videospielen

Im Sommer des vergangenen Jahres kündigte Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz, der ansonsten zuletzt seine eigene Beteiligungsschmiede Digital Pionieers vorantrieb, den Start von The Art of Games (www.the-art-of-games.com), eines Online-Shops mit Grafiken aus Videospielen, an. Inzwischen ist das Projekt, welches Hubertz gemeinsam mit Stephan Reichart (Aruba Events), der auch als Geschäftsführer von The Art of Games fungiert, betreibt, online. Kurz vor Weihnachten ging der Kunstversand für “hochwertige Drucke” mit Gameshintergrund offiziell an den Start. Momentan bietet die Plattform Vorlagen von Firmen wie Amanita Design, Bigpoint, Daedalic, Deck13 und Flow Studios.

“Die Idee zu The Art of Games hat mich sofort begeistert und ich freue mich, in Stephan Reichart einen Partner gefunden zu haben, der bereits viele Projekte erfolgreich aufgebaut hat und über ein großes Netzwerk an wichtigen deutschen und internationalen Partnern verfügt. So war es für mich keine Frage, hierfür als Investor und Partner zur Verfügung zu stehen”, sagte Hubertz bereits im vergangenen Jahr zu The Art of Games. Das Ziel des Duos ist formulierte Mitgründer Reichart damals so: “Wir werden The Art of Games zum weltweit wichtigsten und erfolgreichsten Vertriebskanal rund um hochwertige Artworks, Special Editions und Einzelstücke aus der weiten Welt der Computerspiele aufbauen”.

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Die teilweise imposanten Spielegrafiken können die Nutzer von The Art of Games in wenigen Minuten in echte Kunstwerke, die man sich an die Wand hängen kann, verwandeln. Die Preise für die verschiedenen Kunstwerke sind recht unterschiedlich: Leinwandversionen kosten meist um die 30 Euro, beim Format “Acryl-Glas Alu-Dibond” steigen der Preis aber auch schon einmal auf über 200 Euro für ein Kunstwerk. Ein stolze Summe für einen Wandschmuck. Es gibt aber sicherlich Fans, die solche Preise bezahlen. In dem Fall ist The Art of Games ein nettes Nischenprodukt für Spielefreaks. Wenn das Start-up künftig aber auch Lizenzen von echten Mainstreamhits im Angebot haben sollte, könnte sich aus The Art of Games aber ein netter Nischenshop entwickeln.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.