Mangrove steigt beim Reservierungsdienst Gourmeo ein

EXKLUSIV Die Start-ups Gourmeo (www.gourmeo.com) und Tablespots sind beide im Reservierungsdienste-Segment unterwegs, einem der 10 Trends, die die deutsche Gründerszene momentan bewegen. Tablespots sicherte sich kürzlich bereits die finanzielle Unterstützung von Holtzbrinck Ventures […]
Mangrove steigt beim Reservierungsdienst Gourmeo ein

EXKLUSIV Die Start-ups Gourmeo (www.gourmeo.com) und Tablespots sind beide im Reservierungsdienste-Segment unterwegs, einem der 10 Trends, die die deutsche Gründerszene momentan bewegen. Tablespots sicherte sich kürzlich bereits die finanzielle Unterstützung von Holtzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de beteiligt). Mitbewerber Gourmeo kann nun ebenfalls einen Investor verkünden: Nach Informationen von deutsche-startups.de steigt Mangrove Capital Partners beim Projekt aus dem Hause Springstar, dem Inkubator von Klaus Hommels und Oliver Jung, ein. Magrove investierte in der Vergangenheit unter anderem in brands4friends, Cellity und DailyDeal.

Nutzer können über Gourmeo und Tablespots in ausgewählten Restaurants einen Tisch reservieren und bekommen dann 30 % auf die gesamte Rechnung – ganz ohne Coupons. Im Grunde sind die deutschen Kopien und das US-Original Savored (www.savored.com), ehemals VillageVines, eine Mischung aus Opentable (www.opentable.de) und Groupon (www.groupon.de). Gourmeo ging im Sommer dieses Jahres an den Start. Inzwischen ist das Start-up in Berlin, Köln, Düsseldorf und München aktiv. Als Gescgäftsführer der Jungfirma wirkt Magnus Resch. Der bisherige Mit-Geschäführer und Springstar-Partner Christopher Cederskog hat seinen Posten bei Gourmeo inzwischen niedergelegt.

Mangrove sichert sich 22 % an Gourmeo

Mitbewerber Tablespots, ehemals cuisini, wurde im November des vergangenen Jahres von Christian Wiens, Ronaldo Nito Yamamoto und Tobias Böcker gegründet. Holtzbrinck Ventures investierte nach Informationen von deutsche-startups.de bereits einen siebenstelligen Betrag in das Start-up, welches schon in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart unterwegs ist. Im Gegensatz zu Gourmeo kostet bei Tablespots die Reservierung 2,50 pro Gast. Gourmeo verlangt dagegen “normalerweise eine Reservierungspauschale von 5 Euro”. Damit ist klar, dass die Start-ups den Restaurants reichlich Tische füllen müssen, damit sich der Aufwand lohnt. Problem: So groß ist der Markt nicht! Mangrove scheint dennoch vom Konzept überzeugt, der Kapitalgeber hält nach der Finanzspritze, bei der sicherlich auch eine siebenstellige Summe geflossen ist, 22 % an Gourmeo. Und Oliver Jung hat es wieder einmal geschafft Mangrove bei einem Start-up an dem er beteiligt ist, an Bord zu holen.

Artikel zum Thema
* Holtzbrinck steigt bei Tablespots ein – Gourmeo geht an den Start
* cuisini heißt jetzt Tablespots
* Gourmeo steht in den Startlöchern

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Herzlichen Glückwunsch, Magnus + Team



  2. Thorsten

    Nicht schlecht. Aber immer wieder die gleichen Leute. Das zeigt echt, dass Idee und Konzept in Wirklichkeit keinen interessieren. Hauptsache einen bekannten BA und dann bestenfalls noch Berlin, schon kann die Kasse klingeln.

  3. Mal sehen, ob hier auch ne gewisse Hypemaschine gestartet wird, oder “seriösere” PR entsteht…

  4. Nun ja ob sich in diesem Bereich ein “Hype” entwickelt bezweifle ich..
    Der Auftritt und Konzept finde ich nicht schlecht. Mal sehen was die Zukunft bringt!



  5. Petra Panther

    Naja, da ist ja jetzt nicht “ein bekannter Businessangel” dahinter, sondern eher Springstar / Lempa7 als Inkubator. Also kann man eher von einem staffed startup sprechen.

    Mit allem Respekt: ohne die Erfahrung, das Netzwerk und die Kontakte von Hommels & Co wäre der Kaufpreis von dailydeal wahrscheinlich um den Faktor 5-6 kleiner gewesen.

    Its the big boys that make the big business.



  6. Richard

    d(e)r resch…… im sales gibt es wohl keinen besseren. die frage ist nur, ob er das niveau halten kann. aktuell sind ja schon ein paar non-premium restaurants dabei. und das borchardts und grill fehlen immer noch. die kriegt wohl selbst der herr dr. nicht.



  7. Peter

    > Mit allem Respekt: ohne die Erfahrung, das Netzwerk und die Kontakte von Hommels & Co wäre der Kaufpreis von dailydeal wahrscheinlich um den Faktor 5-6 kleiner gewesen.
    Its the big boys that make the big business.

    @Petra Panther: erstmal denken, dann schreiben. Hommels & Jung waren beim Exit gar nicht mehr dabei

  8. Pingback: Tablespots übernimmt Springstar-Projekt Gourmeo :: deutsche-startups.de

  9. Pingback: Jetzt offiziell: Tablespots schluckt Springstar-Projekt Gourmeo :: deutsche-startups.de

Aktuelle Meldungen

Alle