Die soziale Empfehlungssuche Finderia ist online

Seit Anfang Januar warten wir gespannt darauf, dass die “Social Recommendation-Plattform” Finderia (www.finderia.de) online geht. Hinter dem Projekt stehen die fünf Lokalistengründer Andreas Degenhart, Jürgen Gerleit, Andreas Hauenstein, Norbert Schauermann und Peter Wehner. […]
Die soziale Empfehlungssuche Finderia ist online

Seit Anfang Januar warten wir gespannt darauf, dass die “Social Recommendation-Plattform” Finderia (www.finderia.de) online geht. Hinter dem Projekt stehen die fünf Lokalistengründer Andreas Degenhart, Jürgen Gerleit, Andreas Hauenstein, Norbert Schauermann und Peter Wehner. Nun ist es soweit: Der Dienst, mit dem man auf einen Blick sehen kann, was die eigenen Freunde gut finden, ist offiziell gestartet. Inhaltlich geht es darum, Empfehlungen für Geschäfte, Handwerker, Ärzte und Restaurants zu bekommen – aber nicht von irgendwem sondern aus dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis. Denn Tipps aus dem persönlichen Umfeld sind bekanntlich treffsicherer als Empfehlungen von irgendwelchen anonymen Menschen oder Suchmaschinen.

Im Prinzip ist Finderia ein soziales Branchenbuch. Allerdings beschränkt sich die Suche nicht auf den Freundeskreis – dies würde die Empfehlungen sehr einschränken. Es geht eher um eine Gewichtung: Gibt man einen Suchbegriff ein, tauchen an erster Stelle die Empfehlungen aus dem eigenen Freundeskreis auf. Dann folgen die Tipps aller Finderia-Nutzer und zuletzt die Einträge in der Nähe. Schauermann erklärt das Konzept so: “Die Welt und vor allem das Internet sind voll von Leuten, die einem Ratschläge geben: Von der Zahnarztfrau in der Fernsehwerbung bis zum User Hannybunny69 im anonymen Internetforum. Am besten kann ich jedoch die Empfehlungen von Menschen einschätzen, die ich kenne. Die Kombination aus \’wer\’ empfiehlt mir \’was\’ ist entscheidend für die Bedeutung und Qualität des Gesagten.” Während die Nutzung für Privatkunden kostenlos bleiben soll, wird es für Geschäftsinhaber bald eine Premiumversion mit erweiterten Möglichkeiten geben.

Soziale Ergebnislistung liegt im Trend

Gibt es im gesuchten Bereich noch keine Freundes-Empfehlungen, kann man seine Bekannten mit dem “Freunde-Fragen-Tool” direkt anfragen. Wie erwartet ist Finderia eng mit Facebook verknüpft. Und so geht man vor: “Am besten, erst mal die eigene “Find ich gut”-Liste füllen, nach Freunden Ausschau halten oder zu Finderia einladen.” Die erste Finanzierung haben sich die “glorreichen Fünf” auch schon gesichert: Unterstützung erhält das Münchner Start-up von der Beteiligungsgesellschaft Web Holding, dem Internetprovider SpaceNet und dem Keller Verlag. Dass sie mit ihrem sozialen Branchenbuch auf das richtige Pferd setzen, zeigt sich auch daran, dass Google ebenfalls auf den Zug aufspringt und neuerdings sichtbar macht, wenn unter den Suchergebnissen ein Tipp von Freunden ist. “Eine Seite [wird] in den Ergebnissen höher eingeordnet, wenn Freunde oder Kollegen sie zuvor via Twitter oder Facebook geteilt haben”, schreibt Google in seinem Blog.

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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