Und was schenkst DU? Friendfund organisiert Gruppen-Geschenkprozesse

Freunde zu beschenken macht eigentlich Spaß – sofern man nicht wochenlang damit beschäftigt ist, Geld für das Gruppengeschenk einzutreiben und Erinnerungsanrufe zu tätigen. Friendfund (www.friendfund.com) heißt das neue Start-up, das die Organsiation von […]
Und was schenkst DU? Friendfund organisiert Gruppen-Geschenkprozesse

Freunde zu beschenken macht eigentlich Spaß – sofern man nicht wochenlang damit beschäftigt ist, Geld für das Gruppengeschenk einzutreiben und Erinnerungsanrufe zu tätigen. Friendfund (www.friendfund.com) heißt das neue Start-up, das die Organsiation von Gruppen-Geschenkprozessen spürbar erleichtern will. Das Prozedere für den gemeinsamen Geschenkpool ist einfach: Der Initiator wählt Empfänger und Geschenk aus, lädt Freunde per Klick über Facebook, Twitter oder Mail ein und schaut, ob das Geld zusammen kommt. Bei positivem Ausgang verschickt friendfund des Geschenk direkt an den glücklichen Empfänger. Klappt es nicht, kann immer noch ein Geschenkgutschein draus werden. Auch für Spendenorganisationen bietet die Plattform ihre Reize.

Wer sich am Gruppengeschenk beteiligen möchte, legt selbst fest, wie viel er gibt. Bezahlt wird mit Kreditkarte, PayPal oder Sofortüberweisung. Kommt das Geld in der angegebenen Frist nicht zusammen, entscheidet der Initiator, wie es weitergeht: Fristverlängerung, weitere Einladungen oder Ergänzung des fehlenden Betrags? Alternativ kann der Admin auch das Geburtstagskind anfragen, ob es den restlichen Betrag übernehmen möchte. Klappt all dies nicht, lässt sich das Geschenkvorhaben – zur Auswahl stehen Amazon-Produkte, Erlebnisgeschenke und virtuelle Güter – immer noch in einen Gutschein umwandeln oder in ein preiswerteres Geschenk eintauschen. An Kosten fallen für die Mitschenker nur Transaktionskosten von jeweils zehn Cent pro Transaktion an. Friendfund verdient in erster Linie an Affiliate-Partnerschaften und bald an White-Label-Lösungen. In einigen Wochen werden bereits die ersten Händler den “friendfund-it”-Button auf verschiedenen Onlineshop-Seiten integrieren und so unkompliziert Gruppentransaktionen anbieten – eine neue Art des Kaufens hält Einzug!

friendfund setzt eigene Akzente

Auch wenn die Idee nicht spektakulär neu ist – in den USA gibt es bereits eDivvy.com und WePay, in Deutschland mitschenken.de (www.mitschenken.de) – setzt friendfund doch einen eigenen Akzent, zum Beispiel durch die Integration von Facebook und Twitter und die angebotenen Bezahlarten. Auch die Gestaltung der Webseite ist gelungen und dank einer Slideshow, die Bilder von Spendern, Geschenken, Empfängern und erfolgreichen Aktionen zeigt, kommt sogar Community-Feeling auf. Neben der normalen Geschenkabwicklung bietet die Plattform auch Vereinen und Non-Profit-Organisationen eine Möglichkeit, zu gezielten Sachspenden einzuladen. Gegründet wurde friendfund, das auch in den USA und Grißbritannien virtuelle Geschenkpools ermöglicht, von Harry McCarney, Martin Peschke und Mira Gressard.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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