Start mit Finanzspritze: Neuer Babyshop tausendkind sammelt Kapital ein

Mit kräftiger Unterstützung durch den britischen Risikokapitalgeber Gatcombe Park Ventures, die IBB Beteiligungsgesellschaft, die Agaria Beteiligungs GmbH August von Joest und weitere nicht genannte Business Angel buhlt tausendkind (www.tausendkind.de), ein Online-Shop für Baby- […]
Start mit Finanzspritze: Neuer Babyshop tausendkind sammelt Kapital ein

Mit kräftiger Unterstützung durch den britischen Risikokapitalgeber Gatcombe Park Ventures, die IBB Beteiligungsgesellschaft, die Agaria Beteiligungs GmbH August von Joest und weitere nicht genannte Business Angel buhlt tausendkind (www.tausendkind.de), ein Online-Shop für Baby- und Kleinkindprodukte ab sofort um Kunden. Zielgruppe seien “Eltern, Tanten, Onkel, Freunde und Freundinnen – alle, die ein Baby oder Kleinkind beschenken möchten”, sagen die Gründerinnen und langjährigen Freundinnen Anike von Gagern und Kathrin Weiß, die Frau Christian Weiß. Der gimigames-Gründer ist bei tausendkind aber weder operativ tätig, noch Gesellschafter des Unternehmens. “Wir sind der erste Anbieter, der die Vorauswahl, den Service und das Kauferlebnis des gehobenen stationären Handels professionell online verfügbar macht. Durch den finanziellen Rückhalt der Investoren können wir die erforderlichen Maßnahmen für einen schnellen Marktzugang umsetzen”, sagt das Berliner Gründerinnenduo.

Im stillvollen tausendkind-Shop finden junge Eltern bekannte Marken wie Käthe Kruse, Petit Bateau und Sigikid sowie besondere Labels wie Volltreffer, Liebling Berlin und Hansekind. Die Finanzspritze soll dazu genutzt werden “die Vermarktungsaktivitäten zu intensivieren und das Produktspektrum zu komplettieren”. Neben Klamotten gibt es bei tausendkind bisher Accessoires und Spielzeug. “Babies und Kleinkinder stellen ein attraktives Segment im Online-Handel dar”, sagt Katja Kühnel von der IBB Beteiligungsgesellschaft. “Die Zielgruppe Eltern ist gut adressierbar, der Bedarf planbar, und es werden im Vergleich höhere Margen und geringe Retourenquoten erzielt. Das Konzept besitzt große Wachstumschancen. Wir freuen uns, das Gründerteam aufseinem Weg unterstützen zu können.”

Zielgruppe Eltern

Neben tausendkind setzt unter anderem auch der kürzlich gestartete Marktplatz Shopperella (www.shopperella.de) auf die Zielgruppe Eltern. Die Bandbreite der Verkäufer ist groß, neben Branchenriesen wie Baby-Walz gehören auch Nischenmarken wie “Die kleine Krone” zum Partnerkreis. Das Angebot beschränkt sich dabei längst nicht auf Kindermode. In mehreren Kategorien finden Eltern Bedarfsartikel wie Fläschchen und Pflaster, Schultüten und Treppengitter, Karnevalkostüme und Kinderzimmermöbel. Der Online-Shop hellblaurosa (www.hellblaurosa.de), der im vergangenen Jahr online ging, verkauft ebenfalls modebegeisterten Eltern hochwertige Baby- und Kindermode. Die lukrative Zielgruppe Eltern bearbeitet zu guter Letzt auch Windeln.de (www.windeln.de), ein Online-Shop für Baby- und Kleinkinderartikel. Junge Eltern können bei Windeln.de Produkte des täglichen Bedarfs bestellen und sich bequem nach Hause liefern lassen – die Produktpalette reicht von Windeln über Babynahrung bis zu Schnullern. Wenn Windeln, Klamotten und Spielzeug künftig via Post ins Haus kommen, bleibt junge Eltern dann hoffentlich mehr Zeit für ihren Nachwuchs.

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* Shopperella sorgt für modische Baby-Outfits aller Art – netmoms unterstützt das Start-up

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Hans

    Vom Sexpartnerclub des Ehegatten Christian Weiß zum Babyshop der Gattin Kathrin. Respekt…toller Bogen! Erst bei Sexpartnerclub Männlein und Weiblein zusammenbringen (oder auch nicht) und danach mit Baby-Zubehör abkassieren. Das nenne ich mal ein zielorientiertes Abgreifen der Wertschöpfungskette. Tausendkind dann auch mit dem monetäre allumfassend erfolgreichen Abomodell? Da wurden schon andere mit groß…oder z.m. reich!



  2. Ich weiß nix

    Bin gespannt wann der erste “Business Engel” sich genau die Statistiken der Neugeborenen in DE anschaut, und die sich schon im Markt befindlichen Mitbewerber. Des Weiteren die genauen Statistiken, wie viele, von der im Bericht genannten Zielgruppe, lieber auf die “altmodische Art” einen Erlebniseinkauf im Shoppingcenter für “die Kleinen” durchführt.

  3. Als Gründer muss das Rad nicht immer neu erfunden werden. Ein solides Konzept, ein gutes Team, eine ordentlilch geplante Markterschliessung und das erforderliche Kapital machen den Start möglich.
    Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Kapitalbeschaffung im Kapitalmix. Die Kombination aus öffentlichen und privaten Quellen, und wie hier als Zusatz noch Business Angels, die idealerweise den Marktzugang erleichtern, zeigen die Überzeugungskraft aus Team und Planung.
    Professionelle Kapitalbeschaffung für Gründung und Wachstum, aus Dokumentation, Planung und Kommunikation, erleichtert die Umsetzung und macht einen zügigen Erfolg wahrscheinlich.

    Wir helfen gerne:
    http://www.crystalclear-ccc.de

    Glückwunsch und viel Erfolg für die Gründer!

  4. Hoffentlich gehört Gatcombe Park Ventures nicht zu den Firmen, die eine strukturellen Überakkumulation betreiben. Es wäre dann wirklich schade um Tausendkind.



  5. Sven

    Wenn ich das lese, wundere ich mich ein wenig. baby-walz hat mit den schlechtesten Webauftritt und Kundenservice, da kann es nur motivierend sein, wenn andere besser sind. Viel Erfolg.



  6. Alex

    Ich finde manche Kommentare hier wirklich unterirdisch, gezeichnet von Neid & Missgunst. Das sind aber auch die gleichen Schreiberlinge, die erst in die Röhre und später dumm aus der Wäsche gucken, wenn etwas erfolgreich wird und man mit der eigenen Einschätzung kolossal daneben lag. Und wenn dann der Erfolg da ist, geht das erst richtig los mit den von Neid geprägten Kommentaren… ;-)

    Ich wünsche dem tausendkind Team auf jeden Fall viel Erfolg und drücke die Daumen!

  7. Auch ich wünsche den Gründerinnen viel Erfolg. Auch wenn ich zur Konkurrenz gehöre. Weil am Anfang wurde mir auch gesagt, das ich in dieser Branche nicht mit viel Erfolg rechnen sollte, wegen der sinkenden Geburtenrate. Aber immer positiv denken, dann klappt das.
    Alles Gute und viel Erfolg.

  8. @Ich weiss nix: Man kann das ganze auch von der umgekehrten Perspektive sehen, denn geringere Geburtenrate heist auch, dass mehr Geld für jedes einzelne Kind ausgegeben werden kann. Man verschenkt ja auch viel an Kinder anderer Eltern usw., und das vielleicht sogar noch eher, wenn man selber kein Kind hat ;)



  9. Elena

    Online-Shops sind im Kommen, keine Frage. Was mit dressforless.de und miss50percent.de für ein breiteres Publikum begann wird im logischen Schluß mit Spezialversendern fortgeführt

  10. Ich wünsche den beiden Gründerinnen ebenfalls viel Erfolg! Die Seite ist sehr gelungen und die Produkte sind toll.

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