Shopping-Club mysportbrands konzentriert sich aufs Sportgeschäft

Der Markt für Shopping-Clubs ist abgegrast? Nein, die Zeit ist lediglich reif für spezialisierte Anbieter. Nach Reisen (Triphunter), Schuhe und Klamotten (Zalando Lounge), Parfümund Kosmetik (poshposh) sowie anderen gibt es nun auch einen […]
Shopping-Club mysportbrands konzentriert sich aufs Sportgeschäft

Der Markt für Shopping-Clubs ist abgegrast? Nein, die Zeit ist lediglich reif für spezialisierte Anbieter. Nach Reisen (Triphunter), Schuhe und Klamotten (Zalando Lounge), Parfümund Kosmetik (poshposh) sowie anderen gibt es nun auch einen Shopping-Club für Sportartikel: mysportbrands (www.mysportbrands.de). Abheben wollen sich die Macher Albert Schwarzmeier und Erik Pfannmöller aber nicht nur über ihr Produktsegment: “Als einziger Shopping-Club setzen wir auf die Unterstützung von Testimonials. Sportler wie die Junioren-Schwimmweltmeisterin Daniela Schreiber sorgen für ein authentisches Image unseres Angebotes”, erklärt Schwarzmeier. “Alle sind selbst Kunden bei uns und präsentieren jeweils eine Woche oder eine bestimmte Aktion.”

Das Sportartikelangebot von mysportbrands umfasst die Bereiche Mode, Sportgeräte, Accessoires und Ernährung. Schon 50 Partner gehören zum Netzwerk: spezialisierte Anbieter wie x-bionic und Speedo, daneben Lifestyle Marken wie nike und Timberland. Ende des Jahres werden es um die 110 sein, schätzt Schwarzmeier. Das Berliner Start-up profitiert vom Marketing-Kooperationspartner Netzathleten (www.netzathleten.de), einem vertikalen Netzwerk für Sportler, das von Pfannmöllers Bruder Stefan betrieben wird. Anders als brands4friends (www.brands4friends.de), Pauldirekt (www.pauldirekt.de) oder der amerikanische Sport-Shoppingclub The Clymb (www.theclymb.com) ist mysportbrands kein geschlossener Shopping-Club, es genügt also eine einfache Registrierung, um Mitglied zu werden.

“Wir freuen uns, so erfahrene Investoren gewonnen zu haben”

Erst im August schloss mysportbrands eine zweite Finanzierungsrunde ab: Mit von der Partie waren die Venture-Capital-Gesellschaft Grazia Equity, Idealo-Gründer Martin Sinner, Jörn Lubkoll (Inter.net Germany), Rechtsanwalt Philipp Belter sowie Boris Wasmuth, Kai Bolik und Michael Kalkowski, das Gründer-Trio von GameDuell. Zuvor hatten sich bereits das Netzathleten-Management und Christian Vollmann (eDarling) beteiligt. “Wir freuen uns, so erfahrene Investoren für mysportbrands gewonnen zu haben, die uns mit ihrem Netzwerk ideal unterstützen und uns gleichzeitig ermöglichen, im Weihnachtsgeschäft richtig zu wachsen”, sagt Schwarzmeier. Bemerkenswert sind jedoch auch die Gründer selbst: Pfannmöller gründete bereits Teambon mit, das später von DailyDeal übernommen wurde. Schwarzmeier ist Mitgründer des DailyDeal-Konkurrenten CityDeal. Was die beiden verbindet ist also die Erfahrung im Online-Shoppinggeschäft und die Begeisterung für Sport. “Wir haben uns im Vorfeld über unsere Erfahrungen ausgetauscht und gemerkt: Das Shopping-Impulsgeschäft hat sich sehr gut entwickelt und bietet für fokussierte Anbieter noch viel Potential.”

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* Shopping-Clubs: Wann Einkaufs-Communitys auch künftig beste Umsatzperspektiven haben

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.



  1. Nicolaus

    Liebes DS-Team,

    ich finde, dass ihr viel zu blumige und unkritische Artikel schreibt, als hätte man einer Schülerzeitung etwas runterdiktiert.
    Nehmt Euch mal ein Vorbild an Gruenderszene.de, dort beleuchten die Autoren auch mal ein Thema kritisch.
    Z.B. hier: Sind die Gründer wirklich so bemerkenswert?
    Der eine ist bei Citydeal nach 3 Wochen rausgeflogen und hat so einen dreistelligen Millionenexit verpasst, der andere musste mit teambon als Citydeal-Klon aufgeben und hat das Ding für einen Appel und ein Ei an Dailydeal verkauft.

    VG
    Nicolas

  2. @Nicolaus

    Der Werdegang beider Gründer ist im Artikel erwähnt. Und ich sehe nichts schlimmes daran, wenn jemand ein Projekt verkauft, dass in einem boomenden Markt keine Chance mehr hatte. Er hat es im Gegensatz zu vielen, vielen anderen wenigstens versucht.

  3. Die Seiten gefallen mir zumindest optisch sehr gut. Allerdings habe ich schon beim Registrieren als neuer Benutzer den AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen müssen, ohne diese jedoch lesen zu können.
    Das klappt erst nach erfolgter Aktivierung und dem ersten Login auf der Seite :-)

    Ansonsten viel Erfolg!

  4. Also an sich finde ich, dass die Idee eine sehr gute ist. Die Homepage ist schlicht aber dennoch ansprechend gestaltet.
    Also im Hinblick auf die AGB´s und die Datenschutzrichtlinien muss ich sagen, dass ich das Problem nicht verstehen kann,möglicherweise wurde dieses Problem im laufe des Tages gelöst, da diese bereits auf der Startseite sind und dies auch ohne vorherige Anmeldung.

    Ich muss Alexander allerdings Recht geben. Ich finde es zwar tragisch, dass Gründer mit einer Idee scheitern, jedoch lernt man aus Fehlern oft viel mehr. Doch trotz des Scheiterns ist es großartig, dass Leute gibt, die es wenigstens versuchen und ihre Ideen verwirklichen.

    Wünsche viel Erfolg bei dem Projekt.

    Gruß



  5. Victoria G.

    Hey, finde die seite auch top. Bin schon seit längerer Zeit dabei. Besonders positiv finde ich, dass von mysportbrands neben dem “fashion-mainstream-Sportbereich” (wie die ganzen anderen shoppingclubs) auch wirklich coole,geheimtip Brands gebracht werden: Outlyne, Kamik, Oxbow, Elkline….weiter so! @Nicolaus, Du machst dem schäbigen Ruf der Samwer-Crew wieder mal alle Ehre! Die Zeit wird zeigen wie erfolgreich die Jungs mit mysportbrands sind – als kleinen Seelen-Spiegel bis dahin empfehle ich Dir Folgendes:
    http://www.gruenderszene.de/allgemein/10-anzeichen-dafur-dass-du-ein-samwer-startup-leitest

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