Plinga spielt Mau-Mau

Die Spiele sind eröffnet: Wie vor wenigen Tagen schon – ganz kurz – berichtet entsteht in Berlin mit Plinga (www.plinga.com) derzeit ein weiterer Social-Games-Anbieter, der seine Spiele via Facebook an die Nutzer bringt. […]
Plinga spielt Mau-Mau

Die Spiele sind eröffnet: Wie vor wenigen Tagen schon – ganz kurz – berichtet entsteht in Berlin mit Plinga (www.plinga.com) derzeit ein weiterer Social-Games-Anbieter, der seine Spiele via Facebook an die Nutzer bringt. Hinter dem jungen Unternehmen steckt Rocket Internet, der Inkubator der Samwerbrüder Alexander, Marc und Oliver (auch an deutsche-startups.de beteiligt). Geschäftführer der neuen Spieleschmiede sind Johannes Kreibohm und Thorsten Lubinski. Letzterer war früher CTO bei iLove und wirkt seit fünf Jahren als Geschäftsführer der Alazar GmbH & Co. KG – das Berliner Unternehmen entwickelt laut Selbstbeschreibung Spiele und Applikationen für den mobilen Markt.

Das erste Spiel aus dem Hause Plinga trägt den Namen FunCards. Das Kartenspiel besticht durch gelungene Grafik und ein allseits bekanntes Spielprinzip. Mau-Mau hat vermutlich schon jeder einmal gespielt. Als großes Vorbild von Plinga darf man getrost die amerikanische Spieleschmeide Zynga nennen. Das Games-Startups betreibt bereits über 30 Spiele bei Facebook. Auf dem deutschen Markt setzen bereits MegaZebra (www.megazebra.com) und wooga (www.wooga.net) auf das Boomsegment Social Games. Die noch junge Beteiligungsfirma Kizoo stattete MegaZebra in der ersten Finanzierungsrunde kürzlich mit Kapital aus. Bei Wooga ist Holtzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de beteiligt) als Kapitalgeber an Bord.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Tommi

    Vielleicht sollte man noch erwähnen, daß Plinga gerade mal 6.000 monatliche User hat (siehe auch appdata.com)

  2. Viel aussagekräftiger als die MAU (Monthly Active User = User die in den letzten 30 Tag irgendwann mal die App angeklickt haben, aber nicht zwangsläufig auch genutzt haben) sind die Fans. Das sind die wirklich aktiven User. Zyngas Poker hat beispielsweise 842.602 Fans, Brain Buddies immerhin noch 63.287 Fans und FunCards hat 65 Fans…



  3. seb

    Aha… die Beteiligung an ds war mir neu! Das erklärt einiges.

    TEV bei gründerszene und dieBrüder hier… Gibt es noch unabhängige Start-up Seiten?



  4. The Riddler

    Eigentlich sollte man solch schwachen Konzepte mit Nichtachtung strafen. Aber DS wird ja langsam zur Gamestar für 0815 Games. Nur weiter so und ich lese in Zukunft woanders.

  5. 6000 User monatlich? Das ist ja mal so gut wie gar nichts für eine Social Gaming Plattform.

  6. Pingback: Finanzspritze für Plinga :: deutsche-startups.de

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