Frisches Kapital für plista

Millionenschwere Nachricht aus dem Hause Plista (www.plista.de). Der Personalisierungs- und Empfehlungsdienst sicherte sich in der zweiten Finanzierungsrunde von DuMont Venture, dem High-Tech Gründerfonds und den Altinvestoren Draper Investment Company und Peter Schüpbach eine […]

Millionenschwere Nachricht aus dem Hause Plista (www.plista.de). Der Personalisierungs- und Empfehlungsdienst sicherte sich in der zweiten Finanzierungsrunde von DuMont Venture, dem High-Tech Gründerfonds und den Altinvestoren Draper Investment Company und Peter Schüpbach eine siebenstellige Finanzspritze. “Neben dem Team und der innovativen Technologie war für unser Engagement bei plista vor allem das vielversprechende Geschäftsmodell ausschlaggebend”, sagt Simon Schneider, Investment Director beim High-Tech Gründerfonds. Mit plista kann jeder Onliner das Internet nach seinen Vorlieben genießen. Vorbild für den Personalisierungs- und Empfehlungsdienst ist im Grunde das kundenindividuelle Empfehlungssystem von amazon. Die von den Hauptstädtern entwickelte Personalisierungs-Engine sammelt anonymisiert Infos über die Vorlieben der Webnutzer.

Grundlage dafür ist beispielsweise das Surf- und Kaufverhalten sowie die Bewertung von einzelnen Artikeln. Die passenden Artikel für jeden einzelnen Nutzer erscheinen bei aktivierten Seiten an prominenter Stelle auf der jeweiligen Website. Ebenfalls integriert sind Bewertungsmöglichkeiten und Verweise auf ähnliche Artikel. “Wir erwarten für die Zukunft einen stetig steigenden Bedarf an intelligenten Lösungen im Bereich Personalisierung sowie Targeting im Internet. Daher sehen wir sowohl für den heimischen Markt als auch mittelfristig für eine Internationalisierung des Service ein hohes Potential”, sagt Schneider weiter. Mit dem Investment rollt plista seine B2B-Strategie aus, die sich an  Webseitenbetreiber im Bereich Content und Commerce richten. Der neue Service soll die effiziente und zielgerichtete Zuordnung von Inhalten, Produkten und Werbung im Internet ermöglichen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Cisco

    Ich lese hier immer “frisches Kapital für X” oder “Finanzspritze für Y” – was ist los ???

    Wie wäre es damit, dass all die ganzen aufgepumptten und “Finanzspritzen” gedopten Firmen mal versuchen, ihre Geschäftsmodelle rentabel zu machen und echtes eigenes Geld zu verdienen ? Es spricht ja nichts dagegen, dass man eine Anschubfinanzierung braucht, um Dinge ans laufen zu kriegen aber die ganzen “Millionen” die hier “investiert” werden in fragwürdige Geschäftsmodelle ohne Erlöspotential machen mich wütend. Hier entsteht einfach diue fette nächste Blase denn all das schöne Geld muss ja irgend wann mal wieder irgendwie REIN KOMMEN – und genau da sehe ich das Problem…



  2. mick

    @Cisco

    Immer cool bleiben. Es geht hier doch vor allem erstmal um Versuch und Irrtum und um mögliche künftige Märkte. Und dabei investiert der ein oder andere eben in aussichtsreiche Kandidaten.
    Wenn von 10 Invests drei klappen dann ist`s doch gut.

    Dass dabei auch Rohrkrepierer mitfinanziert werden ist Teil des Ganzen und hinzunehmen.

    Wer hätte schon Geld in einen Dienst namens SMS gesteckt? So manche vielleicht “blöde” Idee kann ein Goldgriff werden, und den will halt keiner verpassen.

    Und manchmal greift man halt in Sch….. e



  3. Frank

    Das SMS-Beispiel wird immer gerne zur Seite genommen aber ist völlig unpassend. Es geht hier nicht um etwas wirklich neuartiges, welches einzuschätzen schlichtweg unmöglich ist.

    Es geht darum, dass Modelle wie diese hier – für jeden der auch mal mehr im Internet gemacht hat als zu Bloggen und bei Facebook angemeldet zu sein – ganz klar einfach keinen RoI erreichen werden.

    Gleiches gilt für die parallele Investition in KaufDa.de – ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag für den Online-Prospektverwerter?

  4. @Cisco: fragwürdige Geschäftsmodelle ohne Umsatzpotential.
    Grundsätzlich stimmt es mich auch – wenn nicht gleich wütend – sehr depressiv, dass Investoren teilweise keinen Weitblick beweisen – das gilt aber eben nur teilweise.
    Solltest du dein Statement auf plista berufen, kann ich dir sagen, dass du völlig daneben liegst, da wir mit über 50 Partnern auch bereits Umsätze fahren, und das Potential dahinter so groß ist, dass sich der RoI für die Investoren auch rein kalkulatorisch rechnet.
    Was mich viel eher stört an diesen ganzen Kommentaren ist die Tatsache, dass diese immer von “Leuten” kommen, die
    a) unter einem Nick schreiben
    b) meistens selbst nichts auf die Beine gestellt haben, womit man sich selbst (als kritisiertes Unternehmen) messen könnte
    c) scheinbar zuviel Zeit haben.
    Aus letzterem Grund kommentiere ich auch nur die Artikel, die primär mein eigenes Unternehmen betreffen.
    VG, D



  5. Cisco

    @ Dominik

    Ich hatte meinen Kommentar nicht primär auf euer Unternehmen bezogen (hab mir eure Firma nicht mal angesehen, um ehrlich zu sein) – sondern ALLGEMEIN auf Meldungen a la “frisches Kapital für XYZ”…

    a.) ich schreib unter Nick – warum auch nicht – ändert nichts an meiner Meinung und ich muss nicht immer und überall meinen Ausweis zur Schau stellen – im Netz schon erst Recht nicht !

    2.) du kannst nicht wisen, was ein Kommentator (ich z.B.) schon auf die Beine gestellt hat, insofern wäre ich da mit der Behauptung vorsichtig :-))))

    3.) das Posting kostet mich 2 Minuten – soviel Zeit ist immer drin !

    Ich kommentiere auch nicht alles sondern ab und an nur das, was mich wirklich antriggert – in diesem Fall also diese Meldung da oben…

    Nimms nicht persönlich OK ?



  6. Pete

    Irgendwie verstehe ich nicht, was die Webseite mir als User bietet. Aber wahrscheinlich bin ich zu blöd :-(



  7. Fred

    Dass private Investoren ihr Geld verstreuen ist ja nicht so tragisch – das Geld ist am Ende ja nicht weg, sondern allenfalls woanders.

    Naja, und was die kfw angeht, können wir ja froh sein, wenn’s in Deutschland investiert wird und nicht direkt an insolvente Banken in Amerika geht. :D



  8. Alexander Holst

    Herzlichen Glückwunsch ans plista-Team! Augenscheinlich steckt eine Menge Arbeit im Produkt, dass sich auch erfolgreich einsetzen lässt.

  9. Pingback: Linkwertig: Poken, mixxt, Plista, Breitband » netzwertig.com



  10. hui

    Ich versteh Plista auch nicht. Auf den verlinkten Seiten der Geschäftskunden kann ich nichts von Plisa entdecken. Nach halbstündigen Surfen auf der Seite habe ich verstanden, dass man sich anscheinend anmelden bzw. (vielleicht doch?)ein PlugIn installieren muss, um es (vielleicht) zu verstehen. Eine große Hürde, aber gut – es interessiert mich ja. Nachdem der captcha-code 7mal nicht akzeptiert wurde habe ich aufgegeben, Plista zu verstehen. Viel Glück!

  11. Z.B. auf ksta.de/ pro.de – nutzen whitelabel
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  12. @alle
    Ich will hier mal kurz auf die Diskussion über SMS eingehen. SMS kann man bitte nicht mit Services wie Plista vergleichen. SMS ist kein eigenständiger Dienst, sondern ist ein (sehr profitabler) Feature des profitablen Mobilgeschäftes. SMS war als Nachrichtenkanal für das Mobilfunknetz geplant. Nutzer haben dann erkannt, dass man dann SMS schicken kann und dann haben die Netzbetreiber auch diesen Dienst in ihr Billingsystem integriert.

    Sprich SMS ist ein Add-on für das Geschäft Mobiltelefonie und kein eigenes, selbständiges Geschäft. Man hätte nie Geld in SMS investieren können, sondern immer nur in Mobilfunknetze.

    Plista und all die anderen Services müssen selbständig Geld verdienen und ich freue mich, wenn sie es tun.



  13. Thomas

    Also mich überzeugt das Konzept von plista ebenfalls nicht. Das scheint mir mehr so ein theoretisches Konstrukt zu sein, was sich in der Praxis kaum durchsetzen wird. Wieso auch…? Trotzdem viel Erfolg!

  14. @Thomas: Sorry, dass du es nicht verstehst. Kannst mich gerne anrufen, dann erkläre ich es dir – sofern du ein Webseitenbetreiber bist.
    Im Endeffekt versteht es der Markt, da wir gerade Publisher mit bis zu 1 Milliarde PIs integrieren.
    Schönes Wochenende.

  15. Pingback: Investitionsindex – August 2009 :: deutsche-startups.de

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