plista geht an den Start

Nach etlichen Monaten geschlossener Betaphase öffnet der Personalisierungs- und Empfehlungsdienst Plista (www.plista.de) ganz offiziell seine Tore. “Wir konnten im geschlossenen Test umfangreiches Feedback und Wünsche unser Nutzer sammeln und so für den Start […]

Nach etlichen Monaten geschlossener Betaphase öffnet der Personalisierungs- und Empfehlungsdienst Plista (www.plista.de) ganz offiziell seine Tore. “Wir konnten im geschlossenen Test umfangreiches Feedback und Wünsche unser Nutzer sammeln und so für den Start noch wichtige Verbesserungen an unserem Service realisieren. Wir freuen uns, dass wir unser Baby nun endlich der Öffentlichkeit vorstellen können”, sagt Andreas Richter, Chief Information Officer bei plista. Zum offiziellen Start schicken die Berliner eine überarbeitete Firefox-Erweiterung und eine Version für den Internet Explorer ins Rennen. Außerdem setzt plista auf ein WordPress-Plug-in und auf Facebook Connect. “Die Integration ermöglicht den Import von Freunden, um so Aktivitäten der Freunde über alle Domains hinweg folgen zu können”, teilt das Start-up mit. In den kommenden Wochen soll dann auch die plista-Website an den Start gehen. Soziale Funktionen wie Freundeslisten und ein Activity Feeds sollen plita dann weiter voran bringen.

Mit plista soll jeder Onliner das Internet nach seinen Vorlieben genießen können. Vorbild für den Personalisierungs- und Empfehlungsdienst ist im Grunde das kundenindividuelle Buchempfehlungssystem von amazon. “Wir werden das jetzt auf das gesamte Netz ausdehnen”, sagt Gründer Dominik Matyka. Die von den Hauptstädtern entwickelte Personalisierungs-Engine sammelt anonymisiert Infos über die Vorlieben der Webnutzer. Grundlage dafür ist beispielsweise das Surf- und Kaufverhalten sowie die Bewertung von einzelnen Artikeln. Die passenden Artikel für jeden einzelnen Nutzer erscheinen bei aktivierten Seiten an prominenter Stelle auf der jeweiligen Website. Ebenfalls integriert sind Bewertungsmöglichkeiten und Verweise auf ähnliche Artikel.

Provision für die Steigerung der Abrufzahlen

Für Nutzer ist das System kostenlos. Geld einsammeln möchte die plista-Mannschaft von den teilnehmenden Websitebetreibern. Eine Provision für die Steigerung der Abrufzahlen bzw. Abverkäufe soll in die Kasse des Personalisierungs- und Empfehlungsdienstes wanden. Im besten Fall können Websitebetreiber mit plista sogar Geld verdienen – und zwar indem sie Teil des Empfehlungssystems werden. Jeder Nutzer hat in der plista-Welt einen bestimmten Wert und kann über die Empfehlungen auf Inhalte anderer Anbieter aufmerksam gemacht werden. Durch diesen Ansatz finden Nutzer im besten Fall weitere Artikel, die sich interessieren, und Websitebetreiber neue Leser oder Käufer, die die Werbung auf ihrem Angebot wahrnehmen bzw. Produkte kaufen.

Artikel zum Thema
* Start-up des Jahres 2008 – Stimmen zu Plista
* Skype-Investor steigt bei plista ein

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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