Skype-Investor steigt bei plista ein

Seit etlichen Monaten arbeiten Dominik Matyka, Christian Laase und Andreas Richter an ihrem Personalisierungs- und Empfehlungsnetzwerk plista (www.plista.com). Inzwischen befindet sich der Dienst, mit dem Nutzer sich das World Wide Web nach ihren […]

Seit etlichen Monaten arbeiten Dominik Matyka, Christian Laase und Andreas Richter an ihrem Personalisierungs- und Empfehlungsnetzwerk plista (www.plista.com). Inzwischen befindet sich der Dienst, mit dem Nutzer sich das World Wide Web nach ihren persönlichen Vorlieben sortieren lassen können, in der geschlossenen Betaphase (Zugänge gibt es in unserer Beta-Community). Zwischen der Arbeit am Produkt und der Vorstellung ihres Systems in aller Welt haben die Berliner sogar noch Zeit für eine Finanzierungsrunde gefunden. Neben dem Skype-Investor Draper Investment Company investieren unter anderem auch Peter Schüpbach und Christophe Maire einen nicht genannten Betrag in das Berliner Start-up.

“Wir sind sehr erfreut über die Unterstützung durch unsere Investoren. Insbesondere, da wir für unsere Seed-Runde außerordentlich erfahrene Partner mit an Board haben. Das Investment dieser Top-Investoren hat uns erneut gezeigt, dass wir mit plista an einem wirklich revolutionären Produkt arbeiten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sehen neben dem finanziellen Engagement vor allem den starken strategischen Mehrwert unserer Investoren. Mit den neuen Ressourcen werden wir die Produktentwicklung weiter voran treiben und vor allem die Markteinführung verstärkt verfolgen”, sagt Domink Matyka, Gründer und Geschäftsführer von plista.

amazon-Buchempfehlungssystem stand Pate

Im Januar des kommenden Jahres will plista sein System, welches in der jetzigen Phase über ein Browser-Plugin funktioniert, für alle öffnen. Dann kann jeder Onliner das Internet nach seinen Vorlieben genießen. Vorbild für plista ist im Grunde das kundenindividuelle Buchempfehlungssystem von amazon. “Wir werden das jetzt auf das gesamte Netz ausdehnen”, sagt Matyka. Die von den Hauptstädtern entwickelte Personalisierungs-Engine sammelt anonymisiert Infos über die Vorlieben der Webnutzer. Grundlage dafür ist beispielsweise das Surf- und Kaufverhalten sowie die Bewertung von einzelnen Artikeln. Die passenden Artikel für jeden einzelnen Nutzer erscheinen bei aktivierten Seiten wie Spiegel Online, heise.de und auch deutsche-startups.de an prominenter Stelle auf der jeweiligen Website. Ebenfalls integriert sind Bewertungsmöglichkeiten und Verweise auf ähnliche Artikel. Ein äußerst spannender Ansatz, den Informationsüberfluss im Netz in neue Bahnen zu lenken.

Für Nutzer ist das System kostenlos. Geld einsammeln möchte die plista-Mannschaft von den teilnehmenden Websitebetreibern. Eine Provision für die Steigerung der Abrufzahlen bzw. Abverkäufe soll in die Kasse des Personalisierungs- und Empfehlungsdienstes wanden. Im besten Fall können Websitebetriber mit plista aber auch Geld verdienen – und zwar indem sie Teil des Empfehlungssystems werden. Jeder Nutzer, jeder Seite hat in der plista-Welt einen bestimmten wert und kann über die Empfehlungen auf Inhalte anderer Anbieter aufmerksam gemacht werden. Durch diesen Ansatz finden Nutzer im besten Fall weitere Artikel, die sich interessieren könnten, und Websitebetreiber neue Leser oder Käufer, die die Werbung auf ihrem Angebot wahrnehmen bzw. Produkte kaufen.

Beta-Zugänge: plista

Über unsere Rubrik Beta-Zugänge sucht plista mehrere Testnutzer. Interesse? Hier geht\’s zu unserer Rubrik Beta-Zugänge und den Test-Zugängen von plista.

Mit unserer kostenlosen Rubrik Beta-Zugänge bieten wir Mitgliedern unserer Community Zugang zu verschiedenen Test-Accounts. Gründer können über die Rubrik schnell und unkompliziert Testnutzer für Ihr Projekt akquirieren. Wer mitmachen möchte, muss sich lediglich in unserer Community registrieren. Über neue Test-Zugänge werden alle Mitglieder automatisch per Mail informiert. Wer das nicht möchte, kann dies auf seiner Profilseite ändern. Neugierig? Hier geht\’s zur Rubrik Beta-Zugänge und hier zur Registrierung.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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