zwei.null trends: Games erobern das World Wide Web

Online-Games sind ein Riesentrend: Beachtliche 60 % aller Web-Professionals rechnen laut zwei.null trends, einer Kooperationsstudie von deutsche-startups.de und dem Internet-Marktforscher Innofact, damit dass Online-Games in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Bei […]
zwei.null trends: Games erobern das World Wide Web

Online-Games sind ein Riesentrend: Beachtliche 60 % aller Web-Professionals rechnen laut zwei.null trends, einer Kooperationsstudie von deutsche-startups.de und dem Internet-Marktforscher Innofact, damit dass Online-Games in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Bei der Betrachtung der Unterkategorien fällt auf, dass Casual Games dabei am schlechtesten weg kommen: 24 % der Web-Professionals rechnen mit einer gleichbleibenden Bedeutung dieses Segments. 4 % rechnen sogar damit, dass dieses Segment an Bedeutung verlieren wird.

In Bezug auf die Finanzierung von Online-Games sehen 69 % aller Web-Professionals einen Trend in Richtung ins Spiel integrierter Werbung. An Abomodelle für Spieleplattformen glauben nur 51 %. Und gerade einmal 30 % geben Kaufspielen eine Chance.

Sponsoring von Online-Games

Über zwei.null trends
Für die zweite Erhebungswelle der Kooperationsstudie zwei.null trends haben deutsche-startups.de und der Internet-Marktforscher Innofact erneut Trends und Entwicklungstendenzen im Internet untersucht. Dafür wurde im März dieses Jahres eine internet-repräsentative Online-Umfrage im Online-Access-Panel meinungsplatz.de sowie eine On-Site-Befragung unter den Besuchern von deutsche-startups.de durchgeführt. Im Rahmen der Panelstudie wurden 941 Internetnutzer aus Deutschland sowie 301 Internet-Nutzer aus der Schweiz zu den Schwerpunktthemen Kommunikation im Web 2.0, Tendenzen im Online-Shopping, Mobiles Internet sowie Gaming befragt. Bei der On-Site-Befragung unter den Lesern von deutsche-startups.de wurden 216 Besucher zu den selben Entwicklungstendenzen im Web befragt – allerdings aus Sicht der Internet-Professionals.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Pingback: Online Games im Trend - GamesDienst



  2. Nico Barelmann

    Interessante Zahlen, danke. ;)



  3. Horst Folker Nollenberger

    Hallo,
    Aussagen von 216 Besuchern der Website als Basis für eine Studie zu nehmen und
    daraus “Trends” abzuleiten (“60% aller Web-Professionals”) ist völlig unseriös! Was soll das?
    Das spricht weder für das Institut noch für die Site und alle Aussagen kann man getrost in die Tonne werfen.
    Gruß,
    Horst-Folker

  4. Das entspricht wieder der spannenden Grundthese, dass Nutzer im Internet mindestens ebensosehr nach UNTERHALTUNG, wie nach “ernsthafter” Information suchen. Der deutsche Michel – und insbesondere viele “Web-Professionals” – neigt ja dazu, “bloßer” Unterhaltung ihren Wert abzusprechen. Da wird mit ernster Stimme von Facebook “Anwendungen” gesprochen, wenn sich tatsächlich reine Blödelspielchen dahinter verbergen. Irgendwas missfällt dem deutschen Michel halt an der Lust am Spiel, er hat doch in seinem Textbuch gelesen, ein Produkt müsse einen “Nutzen” und einen “Mehrwert” haben – gespielt wird trotzdem.

  5. Schöner Eintrag und danke für die Zahlen!
    Ich kann es mir eigentlich sehr gut vorstellen, dass in diversen Games demnächst mehr und mehr bezahlte Werbung zu sehen sein wird.
    Mitunter muss man wohl auch damit rechnen dass diese Werbung auf die Surf- oder Shoppinggewohnheiten der Person zugeschnitten ist.
    So weit weg ist das alles garnicht ;).



  6. tina Obermeier

    “Aussagen von 216 Besuchern der Website ”

    In der neuen IW-Bussiness ist auch ein Artikel zum Thema (ich glaub) Ecommerce und Handy

    Da steht man hat 1000 Nutzer gefragt…

    das macht dann bei Antwort B = 60 % ja…
    wikipedia – deutschland – einwohner .. aha 82.046.000

    Also einen Markt von 82.046.000 * 0.6 = 49.227.600
    49Mio Kunden…

    Ganz tolle Rechnung!!!
    Beifallklatsch zu so viel peinlichkeit!



  7. The Riddler

    Die Statistik ist etwas verwirrend.
    Online Games sind ja auch Browser Games oder “Multiplayer Online Games” oder Casual Browser Games.

    Das die Bedeutung von “Online Games” zunehmen wird dazu muss man kein Prophet sein. Das es seit geraumer Zeit Bestrebungen von Werbung in Games gibt ist auch nicht neu.
    Also was will uns die Statistk sagen was man nicht schon weis?

    Ich denke, dass auch Spiele als App (in der Anzahl) für SN weiter zunehmen wird und damit veringert sich auf lange Sicht auch die Möglichkeit damit Geld zu verdienen, da es meiner Meinung nach schwierig ist eine Kundenbindung mit 0815 Spielen zu erreichen. Ferner bezweifel ich, dass es einen nachhaltigen Trend zum Verkauf virtueller Güter in diesen “Einfach” Spielen geben wird. Das ist Wunschglauben und eine Mär der Marketingabteilungen der Entwickler.

    Jedoch kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der Verkauf virtueller Güter in komplexen Spielen (ich nenne jetzt mal WOW-Like) durchaus zunehmen kann.

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