Millionenspritze für Scoreloop

Earlybird und Target Partners statten Scoreloop (www.scoreloop.com) in der zweiten Finanzierungsrunde insgesamt zwei Millionen Euro aus. Ziel sei es, das Wachstum des Münchener Infrastrukturanbieters für mobile Spiele weiter zu beschleunigen, teilen die Investoren […]

Earlybird und Target Partners statten Scoreloop (www.scoreloop.com) in der zweiten Finanzierungsrunde insgesamt zwei Millionen Euro aus. Ziel sei es, das Wachstum des Münchener Infrastrukturanbieters für mobile Spiele weiter zu beschleunigen, teilen die Investoren mit. Das junge Unternehmen hat mit seiner Technologie seit Markteinführung im Mai dieses Jahres nach eigenen Angaben über 500 registrierte Spieleentwickler und -publisher gewonnen, die bereits mehr als 40 Spiele mit Scoreloop-Funktionen veröffentlicht haben. “Wir erhalten sehr positives Feedback von Spieleentwicklern und -publishern, die mit Scoreloop einzigartige Tools für soziale Features und zur Monetarisierung erhalten. Wir freuen uns, mit Earlybird nun neben Target Partners einen weiteren starken Partner an Bord zu haben. Damit wollen wir unser Wachstum weiter beschleunigen und Scoreloop strategisch weiter entwickeln“ sagt Marc Gumpinger, Gründer von Scoreloop.

Roland Manger, Managing Partner von Earlybird, ist vom hohen Wachstumspotential des Start-ups überzeugt: “Scoreloops Technologie und die Community-Plattform lösen viele aktuelle Probleme von Entwicklern und Nutzern des Apple-App Stores. Scoreloop wird Entwicklern helfen, ihre Spieler nachhaltig besser zu vermarkten und für Gaming-Nutzer die relevanten Spiele zu finden.“ Scoreloop wurde 2008 von Marc Gumpinger, Dominik Westner und Christian van der Leeden gegründet. Target Partners investierte erst im April dieses Jahres in das Unternehmen. “Wir freuen uns über die schnelle Validierung des Geschäftsmodels durch den Markt und die jetzt abgeschlossene Finanzierungsrunde, nachdem wir erst im Frühjahr eine Seed-Finanzierung abgeschlossen haben. Das Scoreloop-Team hat in den ersten Monaten einen sehr beeindruckenden Start hingelegt, und wir sind sehr optimistisch, dass sich die Scoreloop-Technologie im Markt durchsetzen wird”, sagt Olaf Jacobi, Partner bei Target Partners.

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* Target investiert in die Scoreloop

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Hendrik

    “The best part: It’s free. Entirely.” – Da stellt sich doch gleich wieder die Frage nach der Monetarisierung. Wenn Exit Games mit einer Infrastruktur-Technologie für Mobile Games gescheitert ist, warum soll es Scoreloop besser ergehen?

    Scoreloop teilt sich daher auch die Probleme mit Exit Games. Solche Kostenlos-Technologie wird von Hobby-Programmierern eingesetzt, die dann auch entsprechend minderwertige Games abliefern. Die guten Gamestudios kann man damit nicht ködern, die würden auch ein paar Tausender für eine Entwicklerlizenz zahlen, wenn das Tool sinnvoll ist.



  2. Nico Barelmann

    Ich finde das Spielen solcher “mini”-Games zwar nicht so spannend, aber trotzdem Glückwunsch glückwunsch für die hohe Summe! ;-)



  3. BMR

    Glückwunsch an Scoreloop.
    Dass die Monetarisierung nicht einfach sein wird, ist schon klar. Das hat Scoreloop sicherlich mit vergleichbaren Anbietern, insbesondere den zahllosen unauffälligen Games Community Providern, gemeinsam. Aber der Vergleich mit Exit Games in einem vorigen Kommentar ist nicht angebracht. Wer solche Angebote als “Kostenlos-Technologie” für “Hobby-Programmierer” bezeichnet, disqualifiziert sich nur selbst.



  4. Dieter Müller

    Zum Thema “Hobby-Programmierer”… da sag ich nur wo kommt denn der aktuelle Hype um Online-Browsergames her?
    Richtig, von “Hobby-Programmierer”. Viele Games, siehe Berichterstattung der letzten Tage auf DS, wurden als Hobby-Projekt gestartet und mit der Zeit ausgebaut und manchmal ist sogar ein Unternehmen daraus entstanden.

  5. @Hendrik: a) Exit Games bietet eine Entwicklungsplattform für Game-Developer an b) Scoreloop lässt sich durch ein schlankes SDK in kürzester Zeit (Minuten!) in des Game integrieren – egal ob und mit welcher Entwicklungsplattform das Game erstellt wurde. Durch diese Integration wird aus jedem Single-User-Game ein Social Game (Challenges, Virtual Goods, etc.), was wiederum zur Monetarisierung führt.
    Das ist der GROßE Unterschied.
    Also nochmals: Scoreloop ist kein Entwicklungstool. Am besten Du schaust mal gleich auf http://corporate.scoreloop.com/

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