Kräftige Finanzspritze für Twinity

Die 3D-Welt Twinity (www.twinity.com) sammelt in einer weiteren Finanzierungsrunde die stattliche Summe von 4,5 Millionen Euro ein. Das Kapital stammt von den beiden bestehenden Investoren Grazia Equity und Balderton Capital sowie dem BFB […]
Kräftige Finanzspritze für Twinity

Die 3D-Welt Twinity (www.twinity.com) sammelt in einer weiteren Finanzierungsrunde die stattliche Summe von 4,5 Millionen Euro ein. Das Kapital stammt von den beiden bestehenden Investoren Grazia Equity und Balderton Capital sowie dem BFB BeteiligungsFonds Brandenburg der InvestitionsBank des Landes Brandenburg, welcher von BC Brandenburg Capital gemanagt wird, und der KfW. Mit der neuen Finanzspritze soll die weitere Entwicklung der 3D-Plattform, die Metropolen der Welt maßstabsgetreu abbildet, und die anstehende Internationalisierung finanziert werden. Momentan ist Twinity mit einer Berlin-Version im Netz. Der Start in Singapur folgt in diesem Sommer. London befindet sich bereits in Vorbereitung. “Gerade in diesen Zeiten ist eine solche Finanzierungsrunde eine tolle Bestätigung für Twinity und unsere Vision einer realen virtuellen Welt”, sagt Jochen Hummel vom Twinity-Betreiber Metaversum.

Artikel zum Thema
* ds-Videointerview: Mirko Caspar von Twinity
* Balderton investiert in Metaversum

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Ich hab mir die Sache mal auf der Webinale angeschaut und den grundlegenden Mehrwert der Originalschauplätze als nicht so enorm empfunden! Klar ist das mal cool durch Berlin zu stapfen, aber bei anderen 3-D Welten lern man auch Leute kennen, kann sich profilieren und sich so darstellen, wie man das gerne hätte… dafür muss ich ja eigentlich nicht unter dem Brandenburger Tor stehen.

    Es ist ne nette Sache, aber die ganze Welt originalgetreu nachzubauen halte ich für einen nicht gerechtfertigten Aufwand. Da sollte mit der Kohle lieber versucht werden eine API zu schaffen, in der jeder User selbst an der Welt bauen kann. Wird sicher spannender als die Wirklichkeit und bietet einen weiteren Mehrwert für die User.

    Wenn die 4,5 mio jetzt wieder nur in den “Bau” von 3 – 4 weiteren Städten gesteckt wird, dann verpufft das doch total!

    Ganz neben bei finde ich so 3-D Welten die eigentlich nur en Social-Network in der dritten Dimension darstellen für nicht gerade zukunftsweisend.



  2. Hendrik

    Reine 3D-Welten ohne Spielehandlung sind schnell langweilig. Da ergeben sich kaum Möglichkeiten für die Monetarisierung. Es macht wenig Sinn, weitere Städte zu “virtualisieren”, bevor man nicht ein echtes Geschäftsmodell hat.

  3. Potential zur Monetarisierung ist in immersiven 3D Welten genug gegeben und zwar durch virtuelle Güter. Second Life machts vor, täglich 1,4 – 2 Mio. US$ Umsatz durch die User nur mit virtuellen Gütern und Dienstleistungen.
    Selbst Bloggers Liebling Facebook setzt nun auf Virtual Items, weil erkannt wird, dass Werbeeinblendungen das Ganze nicht finanzieren können.

    Übrigens setzt Twinity in naher Zukunft natürlich auf usergenerated Content: http://slinside.com/index.php?option=com_fireboard&Itemid=462&func=view&catid=673&id=222196

    Grüße von der Spreeinsel



  4. david

    oh je … da wird nur wieder geld verpulvert …



  5. Dieter Müller

    Second Life macht 1,4- 2 Mio. “Linden Dollar” Umsatz.
    Wenn die real 2 Mio. Umsatz machen würden, dann könntest du strahlende Gründer und Investoren Luftsprünge machen sehen.

    Viele haben schöne Ideen und sind sogar technisch gut umgesetzt, leider macht man damit aber nicht immer Geld.

    Der tiefere Sinn von Trinity bleibt mir auch verborgen. Nur alles virtualisieren machen googleMap und MS-Earth auch, bieten aber gleichzeitig Schnittstellen zu Nutzern und Diensten.

  6. Herzlichen Glückwunsch zur weiteren Finanzierung.
    Ich bin mir sicher, dass nach Web2.0 Web3D kommt, wann ist noch offen von daher wünsche ich, dass das Geld reicht.



  7. Julia

    Geosimphilly in Philadephia erstellt bessere “3D-Real World” Formate als Twinity.

    http://geosimphilly.com/

  8. @ Dieter Müller:

    Ich schrieb US$ und das ist auch belegbar anhand der Daten die der Anbieter herausgibt. Dazu kommen Umsätze z.B. durch virtuellen Space an LL selbst, das dürfte bei einer Anzahl an Sims im 5stelligen Bereich von 75 – 295 US$ monatlich nicht gerade wenig sein.

    Google Earth / Maps usw. sind reine Informationsmedien, keine sozialen Plattformen, das ist der westentlichste Unterschied. Ich kann mir zwar die Erde maßstabsgetreu anschauen, mich über Lokalitäten informieren, aber ich kann das nicht zusammen mit anderen online, mich in Echtzeit darüber austauschen, die Location erleben, wie das eben in Twinity der Fall ist.



  9. The Joker

    Ich sehe bei Twinity überhaupt keinen Mehrwert. Da wird nur Geld verpulvert.

  10. Pingback: “Die Zukunft der virtuellen Welten ist rosig” – Mirko Caspar von Twinity im Interview :: deutsche-startups.de

  11. twinity läuft bei mir nicht wirklich. stockt und ruckelt und das brandenburger tor hebt ab wie ein raumschiff. ich habe mich noch keine 50 meter bewegt. also jetzt london bauen für 4,5 millionen und dann steh ich auch dumm rum. muss ich mir wegen twinity einen neuen rechner kaufen? NEIN. burn vc burn



  12. Swen

    Geld verpulvert?Nein,würde ich nicht behaupten,da es tatsächlich der Fall ist,das man sich online austauschen kann und das z.b.:an der Themse.Habe mich dort mit Freunden getroffen (in world),die ich in England kennen gelernt habe (real life).Na,das ist schon was Freunde zu sprechen an Orten an denen man in real schon war und sie jetzt in Twinity wiederzusehen.Es macht Spaß und ist Familientauglich….

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