tamola.de will es besser machen

Bonusprogramme gibt es wie Sand am Meer. Bei tamola.de (www.tamola.de) gibt es jedoch einen entscheidenden Unterschied zu vielen Mitbewerbern: Der Bonus wird den Nutzern zu 100 % ausgezahlt. Das System von tamola.de funktioniert […]

Bonusprogramme gibt es wie Sand am Meer. Bei tamola.de (www.tamola.de) gibt es jedoch einen entscheidenden Unterschied zu vielen Mitbewerbern: Der Bonus wird den Nutzern zu 100 % ausgezahlt. Das System von tamola.de funktioniert wie das von Adicash und Co: Über die Homepage können Nutzer in zahlreichen Online-Shops einkaufen und bekommen dafür Geld gutgeschrieben. Diese Gutschrift wird ermöglicht, indem die Homepage-Betreiber Erfolgsprämien von den Web-Shops erhalten. Meist liegt der Anteil für den Online-Shopper bei 1 bis 5 % des Nettoproduktpreises: Das meiste Geld bleibt somit beim Bonusprogrammanbieter hängen.

Bei tamola.de hingegen bekommt der Käufer die Prämie voll ausgezahlt, muss dafür aber einen jährlichen “Unkostenbeitrag” von sieben Euro bezahlen – sofern er überhaupt einen Bonus über sieben Euro erwirtschaftet hat. Auch auf eine andere Besonderheit weist Gründer Markus Winter hin: “Genauso haben wir Data Mining und jeglichem anderen Handel mit den persönlichen Daten unserer Kunden, wie bei fast allen Wettbewerbern üblich, eine Absage erteilt.” Winter, der zuletzt bei der Tarifvergleichsplattform TopTarif tätig war, hofft, dass sich das Unternehmen langfristig über die Menge an Nutzern trägt. Deshalb will er in den nächsten Monaten den Schwerpunkt “auf die Implementierung von ein paar weiteren Features in den Shop und die Steigerung des Bekanntheitsgrades über die bisherigen Nutzerkreise von Cashbackprogrammen hinaus” legen.

Auch sieben Euro müssen erst einmal verdient sein

Was tamola.de allerdings nicht von den vielen anderen Bonusprogrammen im Lande unterscheidet ist das Problem, dass sich ein (nennenswerter) Gewinn für den Nutzer erst ab einer bestimmten Bestellgröße bzw. -häufigkeit einstellt. Auch die sieben Euro Jahresgebühr müssen vom Otto-Normalbesteller erst einmal erwirtschaftet werden. Denn nicht jeder kauft ständig kostspielige Hih-Tech-Waren im großen Stil ein.

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.



  1. Uwe Klack

    Klingt nach einem ungewöhnlich fairen Cashback-Projekt. Ich wünsche dem Gründer, dass er damit gegen die Abzocke-Programme wie AdiCash & Co. bestehen kann. Aber sehe da durchaus Schwierigkeiten in der Finanzierbarkeit, wenn er mit max. sieben Euro pro User leben muss und nicht wie die anderen mit Adressen dealt.

  2. Gutscheinhefte funktionieren in Deutschland ja schon seit 50 Jahren, einer der Renner ist immer das restaurant Modell – eat two – pay one. Warum soll das nicht auch im Netz funktionieren, wenn man bekannt genug ist. Denke das ist der Knackpunkt! Viel Erfolg : -)

  3. Ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt. Solche Systeme leben von der Vergütung von geworbenen Besuchern. Da hier alles komplett ausgezahlt wird, wird sich tamola.de kaum eine Mischkalkulation leisten können und auch noch einen Bonus pro geworbenen User auszahlen können. Auch die beliebten Sonderaktionen und Gewinnspiele werden eher schwierig zu finanzieren.

  4. Und ich dachte, dass solche Ideen zur Zeit nicht mehr finanziert werden …



  5. Ben

    Go Markus, go Markus …. viele Grüße nach Hamburg, ihr rockt das schon!



  6. Hui

    Ich glaube, dass über den Fairnessgedanken (volle Auszahlung bei kleinem Unkostenbeitrag) letztlich eine deutlich höhere Akzeptanz und damit einen Erfolg bei den Usern ermöglicht.

    Und die 7 Euro sind bei einem Durchschnittsuser wirklich schnell erreicht, sofern vor allem alle großen, relevanten Seiten dabei sind. Aufs Jahr gerechnet bestellt man schnell für über 150 Euro bei Amazon, und wenn dann noch hochpreisige Elektronikartikel dabei sind kommen da recht schnell ordentliche Summen zusammen.

    Das ist wie mit der BahnCard: selbst für eine einzige, weite (und damit teure) Strecke lohnt es sich häufig schon, die BC25 zu kaufen. Genauso bei Tamola: einmal bei Amazon einen Laptop für sagen wir 1200 Euro netto bestellt. Bei angenommenen 3% Prämie sind das schon 36 Euro Rückvergütung, wovon 27 Euro beim Kunden ankommen. Das Potential ist da! Viel Erfolg!

  7. Ich denke schon, dass das Modell von Tamola absolut seine Berechtigung hat. Gerade wenn man bedenkt, wieviele Leute bei Payback & Co teilnehmen und dort einen deutlich niedrigeren “Cashback” bekommen (und zur Wandlung in interessante Prämien teilweise Jahre warten müssen).



  8. mick

    @Andreas
    Ist mit payback wenig vergleichbar da payback ein offline-System ist. Hier wird zB bei real pro Person wöchentlich Umsatz gemacht.



  9. martin bossler

    find tamola ist ziemlich geil. da ich sowieso übers Internet meine Reisen normal buche, mach ich das diesmal über tamola. bekommt man ja schon fast 60€ zurück, da sind die 7€ ja auch gleich weg. :)



  10. DS-Leser

    Das bedeutet doch aber, dass der Nutzer stets zuerst in die Vorleistung treten muss oder etwa nicht? Also ich weiß nicht, ob da so viele Nutzer direkt mitmachen möchten, wenn sie zuerst (wenn auch nur) 7 Euro abgeben müssen und diese dann erst im Laufe der nächsten Wochen und Monate eventuell wieder reinholen können?
    Nutzer sind nun mal schnell geizig, wenn sie keinen konkreten Zusammenhang erkennen können, wofür sie eine Zahlung bzw. Leistung erbringen sollen, ohne direkt eine gleichwertige Gegenleistung erhalten zu können (bei Xing z.B. kriege ich ja für mein Geld umgehend erweiterte Funktionen).
    Dennoch viel Erfolg – ist mal ein neuer Ansatz.



  11. martin bossler

    nein, du musst gar keine vorleistungen zahlen. das Ganze ist umsonst, sprich die ersten 7 Euro der provisionen, die du zurückbekommst, werden einbehalten. danach alles an dich, so steht’s auf der Seite. :)



  12. Uwe Klack

    Habe ich auch so verstanden, dass man dort nicht in Vorleistung geht, sondern von den Ersparnissen die ersten sieben Euro einbehalten werden. Von daher extrem fairer Ansatz. Bin mir nur nicht sicher, ob das fürs Geschäftsmodell reicht.
    Aber grundsätzlich sehr begrüßenswert, wenn zur Abwechslung mal jemand versucht, mit Cashback im Internet sauber & fair Geld zu verdienen und die Nutzer nicht maximal auszuwringen. Alle anderen mir bekannten Programme sind eher so nach dem Kunath-Schema gestrickt.

  13. Ich glaube tomala.de wird es sehr schwer haben, die Konkurenz ist groß und der Markt ist eigentlich schon längst gesättigt mit solchen Vergütungssystemen. Aber trotzdem Daumen drücken vielleicht hält das Unternehmen durch.



  14. DieterDasDieter


  15. Dennis

    Hallo miteinander, also so Neu ist dieses konzept ja nicht, nur dass es 7 Euro im Monat kostet. Bei http://www.bonusdirekt.de bekommt man bei einer VIP Mitgliedschaft ja auch 100% der Provision.

    Und wer sagt eigentlich, dass die angezeigte Summe wirklich das ist, was die von den Shops wirklich bekommen?

    Ich selbst habe einen kleinen Online Shop und ich bekomme bei manchen Shops über Zanox oder Affilinet mehr Provision.

    Gruß Dennis

  16. Hallo Dennis,

    das stimmt so nicht!
    Wir geben 100% der Provision an der User weiter, wir lassen uns auch gerne überprüfen.
    Wenn dann gibt doch bitte Beispiele und wir werden dir gerne beweisen, dass die komplette Provision weitergegeben wird.

    ps. Der entscheidende Unteschied ist, dass man bei uns die 7€ nur dann zahlen muss, wenn man Sie auch tatsächlich verdient hat. Bei Bonusdirekt musst du auch dann 5€ zahlen, wenn die nicht aus deinen Einnahmen gedeckt sind!



  17. Christin bossler

    außerdem kostet das 60 Euro pro Jahr bei bonusdirekt. bei tamola sind das nur 7 Euro im Jahr, nicht pro Monat wie von dir fälschlicherweise behauptet und das nur aus dem Geld was man zurückbekommt. also nie aus der eigenen Tasche. :)



  18. Susan

    Die Provisionen sind bei z. B. http://www.Bei-Einkauf-Geld.de höher und ohne Gebühren, Auszahlungen wann immer man will und eine kostenlose Kreditkarte wo ich für meine Zu-Fuß-Einkäufe auch Prozente bekomme, aber ich wünsche den Machern viel Erfolg.
    LG
    Susi



  19. christin

    was ne verdammte Lüge susi! mehr als 100% Rückvergüttung geht nicht! und das gibts bei deiner seite nicht. nur 60%

    lügen verbreiten ist nicht die feine Art.

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