Rabatt.net verteilt Provisionen

Normalerweise ist Einkaufen gleichbedeutend mit Geld ausgeben. Im besten Fall bekommt man für seinen Einkaufsbummel über Bonusprogramme wie Payback, HappyDigits oder Webmiles einige Punkte für seine Investitionen. Welche man später in andere Produkte […]

Normalerweise ist Einkaufen gleichbedeutend mit Geld ausgeben. Im besten Fall bekommt man für seinen Einkaufsbummel über Bonusprogramme wie Payback, HappyDigits oder Webmiles einige Punkte für seine Investitionen. Welche man später in andere Produkte eintauschen kann. Bei Rabatt.net (www.rabatt.net) hingegen bekommt jeder Online-Shopper, der über die Plattform bei diversen Kooperationspartnern einkauft, bares Geld ausgezahlt. “Je nach Shop erhalten unsere Nutzer zwischen 2 % und 25 % des Einkaufspreises auf das Konto zurückerstattet”, sagt Gründer und Marco Bollow. Möglich seien diese Konditionen durch die Bündelung der Einkäufe vieler Mitglieder in einer Einkaufsgemeinschaft.

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An den Start geht Rabatt.net mit einigen hundert Partnern – darunter Shops wie Baur.de, Deichmann und Karstadt aber auch Anbieter wie die Video-Plattform Maxdome, die Partnervermittlung Parship und Yellostrom. Die Teilnahme im Rabatt-Club ist kostenlos. Für regelmäßige Online-Shopper gibt es eine Premium-Mitgliedschaft für 6,99 Euro im Monat. “Premium-Mitglieder erhalten 100 % der Vergütungen, die rabatt.net von den Shops bekommt, ausgezahlt”, sagt Bollow. Normale Mitglieder bekommen nur 25 % der Vergütungen. Diese kostenpflichtige Rabatt-Variante lohnt sich dennoch vermutlich nur für besonders kauffreudige Zeitgenossen – zumal die Standardlaufzeit 12 Monate beträgt. Mittelfristig rechnet Bollow damit, dass 10 % der Mitglieder die Premium-Mitgliedschaft nutzen.

Mehr Partner-Shops sollen hinzukommen

Damit die potenziellen Nutzer mehr Auswahl haben, will der BWLer das Partner-Portfolio schnell deutlich aufstocken und die “Majorität der wichtigsten Online-Shops abdecken”. Angedacht ist außerdem eine deutliche Erweiterung in Richtung Social Commerce. Schon bald sollen die Nutzer ihre Lieblingsprodukte in Hitlisten präsentieren können. Dringend notwendig ist zudem eine Überarbeitung der Produktpräsentationen. Bisher kommt bei Rabatt.net kaum Einkaufsfreude auf. Die Website ist einfach zu trist, zu kühl. Es fehlt der Spaßfaktor.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.