scoyo öffnet die Tore

Die E-Learning-Plattform scoyo (www.scoyo.de) legt nach einer mehrmonatigen Testphase, die Mitte Novenber startete, nun offiziell los. Bei scoyo geht es um die spielerische Vermittlung von Lerninhalten. “In dieser einzigartigen Kombination aus Lernen und […]
scoyo öffnet die Tore

Die E-Learning-Plattform scoyo (www.scoyo.de) legt nach einer mehrmonatigen Testphase, die Mitte Novenber startete, nun offiziell los. Bei scoyo geht es um die spielerische Vermittlung von Lerninhalten. “In dieser einzigartigen Kombination aus Lernen und Spiel hilft scoyo den Lernstoff zu vertiefen und ist eine ideale Ergänzung zum Schulunterricht. Durch individuelle Lernangebote und ein hohes Maß an Interaktivität werden Kinder gezielt gefördert und gleichzeitig animiert, in die Welt des Wissens einzutauchen”, sagt Ralf Schremper, Geschäftsführer von scoyo. Zielgruppe der bunten Lernwelt sind Kinder und Jugendliche der Klassen 1 bis 7. Sämtliche Inhalte von scoyo wurden auf die Lernziele aller deutschen Bundesländer angepasst.

Zum Start bietet der E-Learning-Dienst über 2.300 Lernmodule in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Deutsch der Klassenstufen 5 bis 7. Gleichzeitig startet das Angebot für die Klassen 3 bis 4 die Testphase. Die grafisch gelungene E-Learning-Plattform, hinter der der Mediengigant Bertelsmann steckt, soll sich über Abogebühren finanzieren. Die Flatrate kostet für ein Jahr 9,99 Euro im Monat, für ein halbes Jahr monatlich 14,99 Euro und für drei Monate 19,99 Euro pro Monat. Die Kinder können ihre Lernerfolge jederzeit überprüfen. Ein Punktesystem soll für zusätzliche Anreize sorgen. Eltern haben über einen seperaten Zugang die Möglichkeit, den Lernfortschritt ihrer Kinder zu verfolgen. Den Einstieg in das lukrative E-Learning-Segment lässt sich Bertelsmann einiges kosten: Von Investitionen in Höhe von 15 bis 20 Millionen Euro ist die Rede.

Artikel zum Thema
* scoyo läutet die Testphase ein
* Bertelsmann werkelt an scoyo

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.