allyve lüftet Investorengeheimnis

Pünktlich zu seinem ersten Geburtstag verrät das Hamburger Start-up allyve (www.allyve.de), das Portal für personalisierte Startseiten, den Namen seines Investors. Über seine Identität wurde – auch auf deutsche-startups.de – bereits spekuliert. Und: “Ja, […]

Pünktlich zu seinem ersten Geburtstag verrät das Hamburger Start-up allyve (www.allyve.de), das Portal für personalisierte Startseiten, den Namen seines Investors. Über seine Identität wurde – auch auf deutsche-startups.de – bereits spekuliert. Und: “Ja, es stimmt,” sagt Philipp Spethmann, einer der beiden Gründer von allyve, “es ist Dieter Ammer, der in unser Start-up investiert hat.”

Dieter Ammer ist in der Finanzwelt kein Unbekannter. Er saß seinerzeit im Vorstand bei Tchibo und war im Aufsichtsrat unter anderem bei Interbrew und Beiersdorf tätig und zudem Großaktionär bei Cornergy. 2007 gründete der gebürtige Bremer seine Beteiligungsgesellschaft Ammer!Partners, die “uns nun mit Kapital, Know-how und einem großen Netzwerk unterstützt”, lässt Spethmann wissen. Über die Investitionssumme schweigen sich die Gründer von allyve jedoch weiterhin aus. Sie dürfte aber nach Schätzungen wenigstens im mittleren sechsstelligen Bereich liegen.

Break-even für 2009 geplant

Mit nicht weniger als dem Ziel, Google als deutsche Startseite Nummer 1 abzulösen war allyve gestartet. Auch, wenn sie dieses wahrlich ambitionierte Ziel noch nicht erreicht haben, so zeigen sich die Gründer dennoch sehr zuversichtlich. Als Internet-Startseite gibt allyve jedem Menschen einen stets aktuellen Überblick über sein Leben im Web und loggt ihn automatisch in all seine Accounts ein. Auf einen Blick kann der Nutzer seine E-Mails, Kontaktanfragen oder seine Bonuspunkte mit nur einem Klick abfragen. “Wir sind begeistert, dass wir innerhalb kürzester Zeit einen derartigen Erfolg mit einer bereits fünfstelligen Zahl an registrierten Usern verzeichnen können”, so Spethmann. Den operativen Break-Even-Point will allyve bereits Ende nächsten Jahres erreichen.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.