Zehn Fragen an Julika Bleil von allyve

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Klar! Alle E-Mails, die man täglich erhält als Briefe per Post zu bekommen – da fühlt man sich doch gleich als Star! Wann waren Sie […]

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Klar! Alle E-Mails, die man täglich erhält als Briefe per Post zu bekommen – da fühlt man sich doch gleich als Star!

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Ich kann mich nur daran erinnern, als ich zum ersten Mal darüber gelesen habe: Alle PCs der Welt seien bald mit einander vernetzt. Klang für mich damals nach Science Fiction oder einem übermütigen Journalisten.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Alexa fürs Ego – alle anderen habe ich auf allyve!

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Auf permanentes Ein- und Ausloggen, ewiges Durchklicken vorbei an penetranten Popups und Werbebannern, vorbei an Nachrichten wie „Britney schon wieder schwanger“, um dann irgendwann bei meinen persönlichen Daten anzukommen.

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Beruflich: Ganz klar, die Gründung von allyve gemeinsam mit meinem Studienfreund und Kollegen Philipp Spethmann.
Privat: Jeden Abend gegen 23.00 Uhr den Kochlöffel zu schwingen und eine Tomatensoße zu zaubern, die jedes Mal anders und trotzdem immer lecker schmeckt! Nils, mein Freund, kann es bezeugen ;-)?!

Was Ihr größter Flop?
Flip Flops habe ich nicht – die überlasse ich Mark Zuckerberg.

Worüber können Sie lachen?
Kaum zu glauben, aber genau so ist es passiert. Die Situation: Ein Bewerber für den Posten des technischen Leiters bei uns im Vorstellungsgespräch:
Wir fragen: “Welche Sprachen können Sie denn?” Er: “Englisch und Dänisch.” Wir meinten allerdings “Programmiersprachen”

Was bringt Sie zum Weinen?
Der Satz: “Ah, Sie sind von alüüwe oder wie spricht man das noch aus?”Unser Name “allyve” kommt von “all you have, all live” und wird wie das englische “alive” ausgesprochen. Eigentlich ganz einfach, oder etwa nicht ;-)?!

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Mit unserem Durchschnittsnutzer, um von ihm noch mehr über unser Produkt zu lernen.

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Die persönliche Schreibtischaufräummaschine! Solange es die nicht gibt, ist es vielleicht doch ganz gut, dass die paar Hundert Briefe als Mail in der Inbox und nicht auch noch auf dem Schreibtisch landen.

Zur Person:
Julika Bleil, Co-Gründerin von allyve (www.allyve.com), arbeitete bereits während des Studiums bei Airbus, ehe sie bei der Boston Consulting Group als Unternehmensberaterin tätig wurde. Wenn nicht allyve auf dem Programm steht, ist sie begeisterte Kletterin und genießt die Natur oder ein gutes Essen, selbst schnelle Spaghetti.

Artikel zum Thema
*

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.