Kizoo und IBB investieren in babbel

Die noch junge Beteiligungsfirma Kizoo und die IBB Beteiligungsgesellschaft investieren jeweils einen sechsstelligen Betrag in die Sprachlernplattform babbel (www.babbel.com). Kern des Dienstes sind verschiedene kleine Sprachpakete zu bestimmten Themen. Über eine Verknüpfung von […]

Die noch junge Beteiligungsfirma Kizoo und die IBB Beteiligungsgesellschaft investieren jeweils einen sechsstelligen Betrag in die Sprachlernplattform babbel (www.babbel.com). Kern des Dienstes sind verschiedene kleine Sprachpakete zu bestimmten Themen. Über eine Verknüpfung von Bildern und Tönen sollen die Nutzer ihren Wortschatz aufbessern. Im Angebot sind derzeit: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Deutsch. Weitere Sprachen sollen folgen. Die Lerninhalte liefert ein Profiteam zu. Betrieben wird babbel von der im August des vergangenen Jahres gegründeten Lesson Nine GmbH. Zur Gründermannschaft gehören Thomas Holl, Toine Diepstraten, Lorenz Heine und Markus Witte.

„Mit Babbel.com setzen wir voll auf den Trend, Sprachen spielerisch im Internet zu lernen”, sagt Michael Greve, Vorstandschef von Kizoo. Das neue Unternehmen ging aus der spektakulär gescheiterten Combots AG hervor. Ursprünglich wollten die Karlsruher mit der gleichnamigen Plaudersoftware die Welt erobern. Die Entwicklung des Kommunikationsdienstes hat über 50 Millionen Euro gekostet. Greve hatte zuvor den äußerst erfolgreichen Dienst Web.de ins Leben gerufen. babbel ist die erste Beteiligung von Kizoo. „Mit den Investoren haben wir große, strategisch relevante Partner gewonnen. Dass Kizoo mit seinem branchenerfahrenen Management sich beim ersten Investment für uns entscheidet, zeigt die großen Chancen unserer Idee”, sagt babbel-Gründer und Geschäftsführer Witte. Die Finanzierung der Sprachlernplattform soll über Premiuminhalte, mobile Mehrwertdienste und Werbung gelingen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.