Mit OpenWishes Wünsche erfüllen

Weil auf die Frage “Was wünscht du dir?” kaum jemand spontan Antwort geben kann, sind Wunschlistenplattformen eine prima Sache, monetäre Begehrlichkeiten aufzuschreiben, zu verwalten und sie anderen mittzueilen. Neben beschenkmich.de (www.beschenkmich.de) und edelight […]
Mit OpenWishes Wünsche erfüllen

Weil auf die Frage “Was wünscht du dir?” kaum jemand spontan Antwort geben kann, sind Wunschlistenplattformen eine prima Sache, monetäre Begehrlichkeiten aufzuschreiben, zu verwalten und sie anderen mittzueilen. Neben beschenkmich.de (www.beschenkmich.de) und edelight (www.edelight.de) tritt nun in überaus grünem Gewand ein weiteres Start-up in das Licht der Öffentlichkeit: Auch OpenWishes (www.openwishes.de) will sich in diesem Segment etablieren. Gegründet wurde es von Markus Junginger, Marc Neumann und Markus Kühle.

Nach einer einmaligen Registrierung kann sich der User Wunschlisten erstellen und weiterreichen. Die fertige Wunschliste ist mit einem Passwort geschützt. So soll sicher gestellt werden, dass nur ausgewählte Freunde Zugang haben. Außerdem gibt es die Möglichkeit, User Daten zu anonymisieren oder auszublenden. Darüber hinaus kann man sich über OpenWishes an Geburtstage oder anderen Jahrestage über diverse Kanäle wie beispielsweise per E-Mail oder per Feed erinnern lassen. Mit diesem Feature will sich das Gründungsteam deutlich von vergleichbaren Anbietern abheben.

Erinnerungsfunktion als Werbemittel

Bislang wurdr das Projekt von den Gründern komplett eigenfinanziert – umso mehr müssen die Gründer in punkto Werbung auf den viralen Effekt setzen. Die Bekannheit soll zum einen über die Wunschlisten und damit verbunden mit deren Weitergabe wachsen. “Wenn jemand Geburtstag hat und seine Wunschliste bei OpenWishes zur Verfügung stellt, wird die Seite auch bei Leuten bekannt, die die Plattform noch nicht kennen”, sagt Markus Kühle. Vor allem setzt der Unternehmer aber auf die Erinnerungsfunktion an Geburtstage, die den Namen OpenWishes somit immer wieder in Erinnerung bringen soll. Das kann funktionieren. Erste kleine Erfolge haben sich eigenen Angaben zufolge schon eingestellt: OpenWishes verwaltet über 1.000 Geburtstage und nahezu doppelt so viele E-Mail Erinnerungen – wie im Unternehmensblog stolz berichtet wird.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.