Neustart für Brokr

Der Umbau der Börsen-Commuity Brokr (www.brokr.de) ist abgeschlossen. 75.000 Euro legte die Münchner Fidor AG Ende des vergangenen Jahres für das im Sommer 2007 von der ashampoo Internet Services GmbH gestartete Angebot auf […]
Neustart für Brokr

Der Umbau der Börsen-Commuity Brokr (www.brokr.de) ist abgeschlossen. 75.000 Euro legte die Münchner Fidor AG Ende des vergangenen Jahres für das im Sommer 2007 von der ashampoo Internet Services GmbH gestartete Angebot auf den Tisch. Seitdem liefen die Umbaumaßnahmen – überarbeitet wurde unter anderem das komplette optische Erscheinungsbild der Website und das Logo. Inhaltlich präsentiert sich Brokr nun als Börsen-Spaß-Community bei der die Nutzer wie beim Lotto einen Tippschein ausfüllen müssen. Jeden Tag können die Mitglieder tippen, welche Aktie am kommenden Handelstag “in den sechs großen Indizes DAX, MDax, SDax, DowJones, Nasdaq und TecDax die beste oder schlechteste Performance verbuchen wird”.

Das neue Erscheinungsbild von Brokr
Gerade User, die noch nie mit Aktien in Berührung gekommen seien, hätten bei diesem Börsen-Toto die Chance auf tägliche Gewinne von bis zu 250.000 Euro, sagt Matthias Kröner, Vorstand der Fidor AG. “Wir wollen durch dieses Börsen-Spiel ausdrücklich jeden dazu einladen, sich mit dem Thema Börse spielerisch und mit Spaß zu beschäftigen”. Die hohe Gewinnsumme ist dabei sicherlich ein guter Anreiz. Um diesen Jackpot zu knacken, ist allerdings viel Wissen und noch mehr Geschick nötig – denn nur wer den ganzen Tippschein, sprich alle Top- und Flop-Aktien richtig vorhersagt, bekommt die Kohle. Wahrscheinlicher sind deswegen eher kleinere Gewinne. 5 Euro bekommt der Nutzer, der als Erster die Aktie mit dem größten Gewinn oder dem größten Verlust tippt. 150 Euro gibt\’s für die Vorhersage aller sechs Gewinner/Verlierer. Neben Brokr gehören die webbasierte Finanzanalyse fidor.de, die Sparschwein AG und die Online-Marketing-Agentur Zieltraffic zur Fidor AG.

Screenshot Brokr

Das alte Erscheinungsbild von Brokr
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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.