• Von Christina Cassala
    Freitag, 25. April 2008
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    Auf Zaplive.tv werden User zu “Prod”ucern

    “Wetten-dass werden wir keine Kokurrenz machen aber die 30. Kochsendung will doch wirklich niemand mehr sehen”, ist sich Thomas Häfner sicher. Seit Jahren ist der studierte Jurist vom Fernsehprogramm gelangweilt. Aus diesem Grund […]

    “Wetten-dass werden wir keine Kokurrenz machen aber die 30. Kochsendung will doch wirklich niemand mehr sehen”, ist sich Thomas Häfner sicher. Seit Jahren ist der studierte Jurist vom Fernsehprogramm gelangweilt. Aus diesem Grund startete er gemeinsam mit Christian Steiger die Live-Streaming-Plattform zaplive.tv (www.zaplive.tv). Sitz des noch jungen Start-ups ist Freiburg.

    Auf zaplive.tv sollen die User zu Producern werden und Beiträge live streamen.Thematische Vorgaben gibt es von Seiten der Unternehmensführung nicht. Rechtlich fühlt sich das Unternehmen dabei gut abgesichert. Die Verantwortung für den Inhalt einer Sendung liegt allein beim User. Das Team um Häfner wird erst dann in das Programm eingreifen, wenn “massiv Persönlichkeitsrechte verletzt werden.” Bislang ist die Plattform noch in der Beta – und so ist auch das Programm. Momentan dient das Verkaufsgeschehen auf dem Freiburger Wochenmarkt gerne als Platzhalter.

    zaplive soll kostenlos bleiben

    Das aber soll sich jedoch rasch ändern. Mit Ideen, wie das Programm bunter und abwechslungsreicher werden könnte, treten die Gründer beispielsweise an Vereine, Musiker und Veranstalter aus ganz Deutschland heran. Häfner verweist dabei auf ein Konzert einer Freiburger Band, das live über das zaplive-Studio gestreamt wurde. Auch Sportveranstaltungen oder Univorlesungen sind für die Plattform geeignet. “Dort, wo der Veranstalter jedoch Rechte verkauft hat, dürfen wir nicht stattfinden”, weiß der Jurist.

    Den Usern garantiert zaplive.tv auf Wunsch einen festen Sendeplatz und unterstützt sie zudem bei der Vermarktung ihres Programms. Zusätzlich kann jeder seine Live-Sendung im zaplive.tv-Studio aufzeichnen und zum nochmaligen Ansehen zur Verfügung stellen. Über die interaktive Communityfunktion können Sendungen live kommentiert werden. Die Plattform ist kostenlos und will sich künftig über Werbung finanzieren.

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    Christina Cassala

    Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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