Zehn Fragen an Mark Hussain von Juicywalls

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Kleinen Moment, ich versuch\’s grad mal … klappt nicht! Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet? Das dürfte 1996 gewesen sein. Ich kann mich […]

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Kleinen Moment, ich versuch\’s grad mal … klappt nicht!

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Das dürfte 1996 gewesen sein. Ich kann mich noch erinnern, dass ich damals mit Freunden extra nach Frankfurt in die Zeilgalerie gefahren bin, weil dort eines der ersten Internetcafes eröffnet wurde. Ich glaube, damals hat der Spaß noch so um die 6 DM für ne halbe Stunde „Turbo“-Internet gekostet.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Immer noch nicht wegzudenken im täglichen Business … google.de, dicht gefolgt von Juicywalls.com.

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Auf Werbeeinblendungen á la „Sie wurden gerade eben um 16:24 und 12 Sekunden als glücklicher Gewinner ausgewählt und haben einen Audi gewonnen“. Eigentlich müsste ich schon einen ganzen Fuhrpark an gewonnen Autos besitzen.

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Die erfolgreiche Entwicklung von einer Graffitiagentur, zur heute etablierten Kreativagentur. Die diesjährige Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2008“ im Zuge der Initiative Deutschland – Land der Ideen (www.land-der-ideen.de), ist eine schöne Anerkennung, dass auch andere das so sehen. Aber ich glaube jetzt geht es erst richtig los und die großen Erfolge stehen noch an und darauf freue ich mich natürlich wie ein Schnitzel.

Was ist Ihr größter Flop?
Kürzlich beim agenturinternen Tischkickerfight 6:0 auf die Mütze bekommen zu haben.

Worüber können Sie lachen?
Als Hesse natürlich über the one and only Badesalz, die sind immer für einen Lacher gut.

Was bringt Sie zum Weinen?
Sehr persönliche Dinge, wie z. B. Schicksalsschläge in der Familie oder im Freundeskreis.

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
An sich bin ich mit dem Los, dass ich mit mir selbst gezogen habe, ganz zufrieden. Spontan fällt mir Sir Richard Branson ein, dessen Alltag stelle ich mir extrem spannend vor, neben dem aufregenden Business gehört bei ihm eine doppelte Portion Abenteuergeist dazu. Und by the way könnt ich mir demnächst mit Virgin Galactic unsere gute, alte Erde auch mal von oben anschauen.
Da ich nicht wirklich musikalisch bin und mir dass Singen selbst unter der Dusche verboten wird, fände ich es auch mal reizvoll, in die Schuhe eines Musikers zu schlüpfen, mit Konzerten in ausverkauften Hallen und durchdrehenden Groupies. Aber wer kümmert sich dann in der Zeit, während ich in Rockstarmanier Hotelzimmer verwüste, eigentlich um mein Leben? Ach, ich glaub ich lass das mit dem Tauschen und alles bleibt beim Alten..

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Eine Sprache, mit welcher man sich weltweit mit jedem Menschen verständigen kann, zumindest auf dem Emailweg. Sprich ich könnte jemandem am anderen Ende der Welt auf Deutsch eine Email schicken und die Nachricht kommt via Supertranslationerfindung bei ihm in seiner Sprache sinngemäß übersetzt an. Das wäre ein großen Schritt in Richtung globales Handeln und Kommunizieren. Aber ich gehe schwer davon aus, dass die Jungs von Google und Microsoft schon längst fleißig daran basteln.

Zur Person
Mark Hussain, Jahrgang 1977, gründete im August 2000 die agentur artmos4 (www.artmos4.de), ehe er gemeinsam mit Marcus Dörr November vergangenen Jahres Juicywalls (www.juicywalls.com) mit Sitz in Offenbach/M. aus der Taufe hob. Er kümmert sich vornehmlich um die Bereiche Marketing sowie Vertrieb und ist für die Geschäftsleitung verantwortlich.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

  1. Gratulation zur Auszeichnung als “Ort der Ideen”. :)



  2. Felix A.

    “Eine Sprache, mit welcher man sich weltweit mit jedem Menschen verständigen kann,”
    Gibt es doch schon eigentlich: Englisch

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