High-Tech Gründerfonds investiert in StageSpace

Die Karlsruher StageSpace AG (www.stagespace.de) bekommt finanzielle Unterstützung vom High-Tech Gründerfonds. “Wir freuen uns sehr über den Einstieg des High-Tech Gründerfonds und fühlen uns durch deren Enga­gement in unserer Unternehmensstrategie bestätigt”, sagt Vorstandschef […]

Die Karlsruher StageSpace AG (www.stagespace.de) bekommt finanzielle Unterstützung vom High-Tech Gründerfonds. “Wir freuen uns sehr über den Einstieg des High-Tech Gründerfonds und fühlen uns durch deren Enga­gement in unserer Unternehmensstrategie bestätigt”, sagt Vorstandschef Fabien Röhlinger. Das 2007 gegründete Unternehmen entwickelt und vermarktet 3D-Lösungen für Communitys. Bestehende Online-Plattformen können ihren Dienst mit Hilfe von StageSpace um eine 3D-Komponente erweitern. Wobei die neuen Cyber-Welten individuell an die Bedürfnisse der jeweiligen Communitys angepasst werden können.

Für Anbieter und Nutzer ist die StageSpace-Welt kostenlos. Kunden, die ihre 2D-Community um eine weitere Dimension erweitern möchten, müssen lediglich für Sonderwünsche und die Anpassungen an ihre Plattform zahlen. Die Finanzierung soll über den Verkauf von virtuellen Gütern an die Nutzer gelingen. Damit sich interessierte Zeitgenossen ein Bild von der StageSpace-Technologie machen können, betreibt das Unternehmen seit einigen Monaten die Community maquari (www.maquari.de). Die Nutzer der Plattform können sich eigene Räume anlegen, diese nach ihren Vorstellungen gestalten und später soll es auch möglich sein Musik und Videos in den Räumen abzuspielen. Neben dem High-Tech Gründerfonds haben bereits Tiburon, Mountain Partners und einige Privatinvestoren in StageSpace investiert.

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* StageSpace setzt auf 3D-Welten

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Cheater

    Da weiß man nicht, ob man den Gründern noch gratulieren darf. Ich hab schon wahre Schauergeschichten über den HTGF gehört. Der Finanzierungsprozeß sei dank “fachkundiger” Anwälte eher schmerzhaft und wird gnadenlos in die Länge gezogen, damit die Anwälte den Startups am Ende pervers hohe Rechnungen stellen können. Anderen Startups wird in der 2. Runde jegliche Unterstützung verweigert, obwohl bereits Gründer und Privatinvestoren weitere Finanzierungszusagen gegeben haben. Dann ist es wohl schon passiert, daß ein direkter Mitbewerber finanziert wurde, der dem Startup dann einen lebenswichtigen Deal kaputt gemacht hat und das daraufhin auch in einen bedrohlichen Liquiditätsengpass geriet. Es geht das Gerücht um, das sei Absicht gewesen, weil es wohl Streit mit dem GF gegeben hatte und man hätte ihm zeigen wollen, wer hier am längeren Hebel sitzt.

    Mein Fazit: die guten Leute sind beim HTGF schon geflüchtet, der Rest sind unmotivierte Investment-Manager, die den Startups NULL Unterstützung geben.



  2. James

    Das ist ja interessant! Ich habe mich ohnehin schon gewundert, warum dieses “Startup” (immerhin schon seit 2002 mit der selben Führung, auch wenn sich der Name alle zwei Jahre zu ändern scheint – eLeisure, GameAbo, Feenix, StageSpace) einen Zuschuss bekommt. Eine einfache Internetrecherche nach dem GF Herrn Röhlinger respektive seiner Vergangenheit liess diese positivive Entscheidung jedenfalls in meinen Augen fraglich dastehen.

    Wenn der HTGF so ist wie oben beschrieben, haben sich wohl zwei gefunden und man kann nur gratulieren, denn endlich kommt zusammen, was zusammen gehört ;-)

  3. Pingback: Ausgeflirtet: Bailamo geht unter :: deutsche-startups.de

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