StageSpace setzt auf 3D-Welten

Fabien Röhlinger und Sven Woltmann haben viel vor. Mit “StageSpace” wollen sie nicht weniger als “Maßstäbe im Bereich von virtuellen Welten und Social Communitys setzen”. Wer nun an das Metaversum “SecondLife” denkt, liegt […]
StageSpace setzt auf 3D-Welten

Fabien Röhlinger und Sven Woltmann haben viel vor. Mit “StageSpace” wollen sie nicht weniger als “Maßstäbe im Bereich von virtuellen Welten und Social Communitys setzen”. Wer nun an das Metaversum “SecondLife” denkt, liegt nur teilweise richtig. Die Karlsruher und ihre Mannschaft bauen nämlich nicht an einer eigenständigen digitalen Welt, sondern an einer Erweiterung für bestehende Online-Communitys. “StageSpace” ist somit ein white-label-Provider für 3D-Plattformen. Der eigene Online-Auftritt dient quasi nur als Showroom für das neue Produkt.

Ein kleiner Blick in das Entwicklungslabor von StageSpace

“Im Moment präsentieren sich die User auf den entsprechenden Plattformen über simple Profilseiten und kommunizieren via Mail oder Chatfenster miteinander”, sagt Röhlinger, Gründer von StageSpace. Die Zukunft hingegen liege in virtuellen 3D-Umgebungen, in denen sich die Mitglieder einer Community mit eigenen Avataren bewegen. Mit seinem white-label-Produkt will er bestehenden Internet-Communitys die Möglichkeit geben, “ihr Angebot in virtuelles 3D-Entertainment zu verwandeln”. Wobei die neuen Cyber-Welten individuell an die Bedürfnisse der jeweiligen Communitys angepasst werden sollen. “Dabei gehen wir mit unseren Kunden schrittweise vor und führen auf den Plattformen nach und nach entsprechenden 3D-Content ein”, sagt Röhlinger.

Offizielle Präsentation ist für Ende September geplant

Seit mehreren Monaten arbeiten Röhlinger, Woltmann und Co. an ihrer 3D-Welt. Die offizielle Präsentation ist für Ende September geplant. Für Anbieter und Nutzer ist die “StageSpace”-Welt kostenlos. Kunden, die ihre 2D-Community um eine weitere Dimension erweitern möchten, müssen lediglich für Sonderwünsche und die Anpassungen an ihre Plattform zahlen. Die Finanzierung soll über den Verkauf von virtuellen Gütern an die Nutzer gelingen. Vor “StageSpace” bauten Röhlinger und Woltmann bereits den Unified-Messaging-Dienstleister “Jfax” auf und gründeten 2004 gemeinsam mit Tiburon die eleisure AG. Zum Unternehmen gehören unter anderem Beteiligungen an “Gameconomy” und “Feenix“.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.