Kurzmitteilungen: Gimahhot, gutefrage.net, Spreadshirt, Xing, Smaato, Photobox

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Der Online-Marktplatz Gimahhot (www.gimahhot.de) nennt neue Zahlen. Nach eigenen Angaben bieten derzeit über 500 Online-Händler mehr als 100.000 Artikel über die Plattform an. “In den […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Der Online-Marktplatz Gimahhot (www.gimahhot.de) nennt neue Zahlen. Nach eigenen Angaben bieten derzeit über 500 Online-Händler mehr als 100.000 Artikel über die Plattform an. “In den letzten Monaten hat sich das Geschäftsvolumen an der Shopping-Börse mehr als verzehnfacht”, teilt das Hamburger Unternehmen mit. Für 2008 erwarten die Macher “ein weiterhin steil ansteigendes Transaktions­volumen”.

* Die Frage-Antwort-Community gutefrage.net (www.gutefrage.net) zieht Bilanz. Nach Unternehmensangaben registrierten sich im ersten Geschäftsjahr über 53.000 neue Mitglieder auf der Plattform. “Im Vergleich zum Vorjahr ein enormer Sprung, denn in den ersten vier Monaten nach der Gründung verzeichnete gutefrage.net noch 1.700 Mitglieder”, teilt das Unternehmen mit. Rund 100.000 Fragen stellten diese Mitglieder bisher. “Wir sind mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. Gleichzeitig macht das Erreichte klar: 2008 liegt die Messlatte hoch, da wir uns auch in Zukunft in diesem Tempo entwickeln wollen”, sagt Gründer Markus Wölflick.

* Lukasz Gadowski übernimmt ab sofort den Vorsitz von Rezzo Schlauch im Aufsichtsrat der T-Shirtfabrik Spreadshirt (www.spreadshirt.de). Gleichzeitig scheidet Firmengründer Gadowski aus dem Vorstand des Unternehmens aus. Das gesamte operative Geschäft liegt somit in den Händen von Vorstandschefin Jana Eggers. “Ich habe mich entschieden, die Verantwortung für das Unternehmen komplett an Jana und den Vorstand zu übergeben, denn dort ist sie bestens aufgehoben. Als Aufsichtsratvorsitzender werde ich Spreadshirts Geschicke weiterhin aktiv mitgestalten, wenn auch nur auf strategischer und kontrollierender Ebene”.

* Das Business-Netzwerk Xing (www.xing.com) zählte Ende Januar dieses Jahres weltweit mehr als 5 Millionen registrierte Mitglieder auf seiner Plattform. “Wachstumsmotor für die steigenden Mitgliederzahlen ist neben den getätigten Übernahmen in Spanien und der Türkei insbesondere das weiterhin starke organische Wachstum in Europa”, teilt das Unternehmen mit.

* Das deutsch-amerikanische Startup Smaato (www.smaato.com) hat kürzlich eine Finanzierungsrunde in Höhe von 3,5 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Zu den Investoren zählen Aeris Capital und CatCap sowie “eine Gruppe internationaler Business Angels aus den Bereichen Medien, Werbung und Mobiles”. Smaato ermöglichst mit seiner mobilen Werbeplattform Soma zielgruppenspezifische Auslieferung von Werbung für mobile Endgeräte. Gründer von Smaato ist Ragnar Kruse, ehemals Vice President Sales and Marketing bei Intershop.

* Der französische Online-Fotodienst Photobox (www.photobox.de) will den deutschen Markt aufmischen. “Ich freue mich sehr, dass wir nun mit einer Niederlassung in Deutschland vor Ort sind, um die Wünsche der deutschen Nutzer direkt umzusetzen”, sagt Stan Laurent, Vorstandschef der PhotoBox-Gruppe. Der ehemalige Geschäftsführer von AOL Deutschland ist ab sofort auch als Geschäftsführer von PhotoBox Deutschland tätig. Neben Laurent wirkt Kirstin Schmidt als Country Manager beim deutschen Ableger von Photobox. Der Online-Fotodienst hat nach eigenen Angaben fünf Millionen registrierte Nutzer in 15 Ländern.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Pass

    “Zielgruppenspezifische Werbung für mobile Endgeräte” – darauf freuen sich die User!



  2. Michael

    Soso, neuerdings spricht man von “Geschäftsvolumen” anstatt Gewinn/Verlust……..wie genau definiert man denn das Geschäftsvolumen? Das potenziell mögliche Volumen, wenn sämtliche Artikel verkauft würden? Also die Summe sämtlicher Einzelwerte?

  3. Finde ich einen Super Schritt von Lukasz, ein gutes Management Team hat er ja wohl gefunden, und sich jetzt den strategischen Dingen zu widmen.

    Klasse, Hut ab, denke er hat auch mit seinen Beteiligungen, > 10 genug Arbeit “on top”.

    Und nicht jeder kann ja loslassen.

    Good luck und viel Erfolg in der neuen Aufgabe!

    Thomas



  4. Michael

    Lass mal von >40 ausgehen ;)



  5. Lance

    Also ich würde eher sagen >60.. allerdings muss man auch mal die Investmentstrategie sehen…: 10 min anschauen.. mit den Leuten ne halbe Stunde reden, ein paar tausend Euro billig sehr früh reinstecken und dann anderen Investoren in höchsten lobenden Tönen weiterverkaufen..



  6. Michael

    Ganz so hoch würde ich nicht gehen. Allerdings sind die BAs natürlich nicht bei all ihren Beteiligung Lead Investoren. Sprich, der Zeitaufwand konzentriert sich hauptsächlich auf jene Beteiligungen, an denen man einen größeren Anteil hält.
    Und: dass die Abläufe eher informell sind halte ich nicht wirklich für schlecht. Klar, oft werden dabei Unternehmensanteile “verschenkt”, aber da man von der Bank oder gar einer VC-Gesellschaft überhaupt kein Geld bekommen würde, ist dieser verschenkte Teil wohl zu verkraften, oder?



  7. Matthias

    Ich finde persönlich, dass das VC System krank ist! Es gibt wenig VC’s in Deutschland. In U.S.A. würde so etwas nicht funktionieren.

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