Konkurrenz belebt die Buchhaltung – gleich vier Anbieter buhlen um Zielgruppe

Ende letzten Jahres berichtete deutsche-startups über Billomat – ein Unternehmen, dass lästige Buchhaltung dank eines internet-fähigen Tools so einfach wie möglich gestalten möchte. Unabhängig von seiner Hardware kann der User standartisierte Angebote und […]
  • Von Christina Cassala
    Dienstag, 29. Januar 2008
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Ende letzten Jahres berichtete deutsche-startups über Billomat – ein Unternehmen, dass lästige Buchhaltung dank eines internet-fähigen Tools so einfach wie möglich gestalten möchte. Unabhängig von seiner Hardware kann der User standartisierte Angebote und Rechnungen schreiben und ausdrucken. Der Haken an der Geschichte: Bis vor kurzem war es nicht möglich, diese Rechnungen mit einer digitalen Signatur zu versehen und sie per E-Mail zu verschicken. Daran hat das drei-köpfige Team um Steve Mattuschka nun eifrig gebastelt. Nun funktioniert auch diese Dienst und der Gründer sagt: “Jetzt geht alles noch einfacher, es ist servicefreundlicher geworden.”

Diese Funktionserweiterung war notwendig, denn wie in vielen anderen Bereichen schläft auch hier die Konkurrenz nicht. Mit Easybill, Billportal und Fastbill buhlen zeitgleich gleich drei Mitbewerber mit recht identischen Tools um die Zielgruppen: Das sind Einzelunternehmen, kleine Firmen, Start-ups, Freelancer oder auch Studenten. Vielen fällt in den ersten Jahren ihrer Selbständigkeit der Überblick über Einnahmen und Ausgaben, das Erstellen von Angeboten und das Schreiben von Auftragsbestätigungen und Rechnungen schwer. “Wir haben Fastbill für eine Betriebsgröße von bis zu 20 Mitarbeitern entwickelt, damit diese Unternehmen die notwendige Verwaltung einfach, schnell und professionell erledigen können”, sagt Alexander Lapp, Geschäftsführer von Fastbill.

Auch preislich kaum Unterschiede

Auch preislich geben sich die Anbieter bislang wenig. Die Kosten für die Nutzung der Online-Portale sind je nach Anzahl der verwalteten Kunden gestaffelt und bewegen sich allesamt in einem Rahmen zwischen rund 10 bis 100 Euro. Es wird somit spannend zu beobachten, wie sich die Anbieter in Service und Angebot künftig unterscheiden werden, um konkurrenzfähig zu bleiben.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.