Offene Clubszene auf myMusic

Im März öffnet die Musikmesse in Frankfurt ihre Tore für Musikliebhaber. Spätestens zu diesem Zeitpunkt will auch das Gründertrio, das ist das Brüderpaar Kaweh und Ziamak Kawash Kalirad, sowie Michael Röhricht, nach einer […]

Im März öffnet die Musikmesse in Frankfurt ihre Tore für Musikliebhaber. Spätestens zu diesem Zeitpunkt will auch das Gründertrio, das ist das Brüderpaar Kaweh und Ziamak Kawash Kalirad, sowie Michael Röhricht, nach einer geschlossenen Beta-Phase im Februar mit ihrer Musikcommunity “mymusic” (www.mymusic.de) online sein. Ihr Ziel: Die Gründung eines “individuellen Clubs”, zunächst für Black Music. Allerdings soll die Seite langfristig für alle Musikrichtungen interessant werden. „Mitglieder jeder Szene teilen ein Lebensgefühl. Sie wollen sich austauschen über Musiktitel, Veranstaltungen und Kleidungsstil. Und sie wollen sich verabreden”, beschreibt Kaweh Kalirad die Bedrüfnisse der künftigen User aller Altersgruppen.

Bei einer Community soll es aber nicht bleiben. Vielmehr streben die Gründer an, die Seite nach und nach mit Rubriken zu füllen, die die besondern Interessen der User bedienen. So ist unter anderem eine Art Talentscout in Planung. Die User können dort eigenproduzierte Musikvideos online stellen und durch die Community bewerten lassen. Anschließend kommt eine Fachjury ins Spiel und kürt einen Gewinner. Zusätzlich soll es ein Online-Magazin geben und auch eine Downloadbereich für Musik. Hinzu kommen Communityfunktionen, die beispielsweise eine gezielte Suche nach Mitgliedern möglich macht, so dass mymusic auch für Produzenten und DJs interessant werden könnte.

Extra-Pakete für zahlende Nutzer

Finanzieren will sich mymusic in der ersten Runde über zielgruppengenaue Werbung sowie über eine Premium-Mitgliedschaft. Beitrag: Fünf Euro im Monat. Dafür soll auch was geboten werden. “Diesen Usern schnüren wir Extra-Pakete”, verspricht der Gründer und denkt dabei an Backstage-Angebote, Rabatte für Konzertkarten oder Vergünstigungen in Diskotheken. “Wir vertrauen dabei auf unsere guten Beziehungen in die Szene.” Das Gründertrio betreibt das Label Defbeat Record, einem Musikveranstalter für Black Music.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.