mymuesli präsentiert Zahlen

Im Rahmen des enable-Gründertagebuchs auf den Seiten der “FTD” gibt\’s frische Unternehmenszahlen aus dem Hause mymuesli (www.mymuesli.de). Demnach haben die Passauer in den Monaten September bis November des vergangenen Jahres 205.392 Euro eingenommen […]

Im Rahmen des enable-Gründertagebuchs auf den Seiten der “FTD” gibt\’s frische Unternehmenszahlen aus dem Hause mymuesli (www.mymuesli.de). Demnach haben die Passauer in den Monaten September bis November des vergangenen Jahres 205.392 Euro eingenommen – allein auf den November entfielen dabei 97.000 Euro. “Dem gegenüber stehen Ausgaben von 103.929 Euro, wobei mehr als die Hälfte davon im November anfiel”, schreibt Thomas Clark. In diesem Monat verlegten die Gründer Max Wittrock, Hubertus Bessau und Philipp Kraiss ihren Firmensitz. Größter Kostenfaktor des Passauer Unternehmens sind die Ausgaben für Material und Rohstoffe (rund 60 % im November). Auf den Punkt Logistik und Versand entfielen etwa 25 %. Alle Details hier.

Ende April des vergangenen Jahres ging mymuesli, Deutschlands erste Wunsch-Müsli-Fabrik, an den Start. Körner- und Cerealienfans können sich seitdem online ihr ganz persönliches Müsli zusammenstellen. Der Preis des jeweiligen Müslis richtet sich nach den Zutaten. Ein simples Fünf-Körner-Müsli kostet 3,90 Euro, ein Schokomüsli mit Feigen 4,25 Euro, ein Tropica-Müsli mit Mangostückchen, Aprikosen, Ananas, Gojibeeren, Sultana-Chocs und Macadamia-Nüssen hingegen 8,25 Euro. Im Dezember kürte eine von deutsche-startups.de zusammengestellte Jury aus Branchenexperten, Journalisten und engagierten Lesern mymuesli mit deutlichem Abstand zum Startup des Jahres.

Artikel zum Thema
* mymuesli ist das Startup des Jahres
* “Wir freuen uns riesig” – Max Wittrock von mymuesli im Interview
* mymuesli sagt Danke

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Roy

    Das sind beeindruckende Umsatzzahlen. Hut ab!

  2. Ich bin auch angetan. Nicht schlecht! Mit Müsli macht man mehr als so mancher denkt ;)

  3. Wirklich großartig! MyMüsli macht richtig Laune und hat das Vertrauen der WählerInnen zum Startup des Jahres auf ganzer Linie verdient. Die drei Gründer haben auf Gehalt verzichtet und bis zur Schmerzgrenze geschuftet, wenn man sich den Bericht bei der FTD anschaut. Das nenne ich vorbildlich.
    Weiter so und ein gutes neues Jahr!

  4. Pingback: mymuesli.de - Startup des Jahres 2007 | Webregard - Watch the Web



  5. Markus

    Glückwunsch zur tollen Umsatzrendite, endlich mal ein erfolgreiches Start-Up (aus monetärer Sicht).

    Ich kann zwar die angestiegenen Kosten bzw. gesunkene Umsatzrendite nicht mit den Begründungen im FTD Blog nachvollziehen aber letztlich ist es ja auch egal, denn Hauptsache die Jungs sind erfolgreich.

    Eine Wochenarbeitszeit von 110 Stunden ist natürlich übertrieben. Bitte nicht Internetsurfen, die Mittagspause und den Weg zur Arbeit mitrechnen. Wer 7 Tage die Woche fast 16 Stunden pro Tag NUR arbeitet, erzählt entweder Blödsinn oder liegt nach maximal 8 Wochen im Krankenhaus. So geht es selbst den Arbeitern in China und die sind noch wesentlich motivierter durchzuhalten.



  6. Tim

    Schöne Zahlen! :-)

    Bei den 110 Arbeitsstunden kann ich Markus / @6 nur Recht geben. Da wird etwas zu sehr übertrieben… Schon rein biologisch ist das nicht möglich ;-)

  7. Ich freu mich für jedes Startup, das gut geht. Wie man hier wieder einmal sieht: es zählt die Einzigartigkeit, nicht das Kopieren. Es ist schwer, einen Geistesblitz dieser Größenklasse zu “erwischen” und diesen dann auch noch durchzusetzen. Gratulation!



  8. Breaker

    @ Passau ist ja nah Tschechien. Mymüsli kann dabei seine Personalkosten leicht reduzieren,indem sie auch hochqualifizierte Arbeitskräfte aus Tschechien einstellt.

  9. @Tim:

    Klar kann man pro Woche locker 110 Std. arbeiten – tun wir sogar noch nach fünf Jahren. Man muss eben nur auf alles (!) andere als Job, Essen und Schlaf verzichten. :-)

    @mymuesli.de: congratz!

    Lg, Arne



  10. Breaker

    @ Wir arbeiten sogar jede Woche 150 Stunden.

    ***gaehn*** :-)

  11. Also ich finde, dass Super, was die “jungs” machen, okay 110 h ohne Gehalt machen die auch nicht lange, und wenn man 2500 Euro Gehalt p.m. ansetzt pro Gründer sind das im Quartal nochmal 22.500 Euro.

    Ergo, die Jungs sind trotzdem schwer profitabel, wenn Sie jetzt noch die Kunden als “repeating customer” halten, dann ist das Start Up Ruck zuck bei einer MIO Umsatz und macht dann 15-30 % Rendite! Hut ab. Vor allem sind alle Gründungskosten (einmal Kosten ) dann auch weg. Saubere Leistung. Weiter so!

    Gruss Thomas vom http://www.spirofrog.de Team



  12. Breaker

    @ Thomas,

    Träume nicht so viel, lass mal die nächsten 12 Monate abwarten.

    Ich glaube die Zahlen nicht, die von der FTD präsentiert wurden.

    Die Personalkosten von den 30 Helfern würde z.B. samt ausgelassen.

    Die Kostenquote ist für viel zu niedrig. Sie wird in den kommenden Monaten rasant steigen,weil die Helfeer z.B. dann nciht mehr umsonst arbeiten wollen :-)

  13. Pingback: Eigenkreationen statt Massenware :: deutsche-startups.de

  14. Pingback: mymuesli nennt neue Zahlen :: deutsche-startups.de

Aktuelle Meldungen

Alle